Die Sonne - der Klimamotor der Erde

Die Sonne ist der Hauptenergielieferant unseres Heimatplaneten Erde. Die Ozonschicht sorgt dafür, dass wir der ultravioletten Strahlung nicht schutzlos ausgeliefert sind.

 

Die Sonne ist der unser Hauptenergielieferant und damit der Klima- und Wettermotor der Erde. Dank ihrer Strahlung haben wir es angenehm warm. Darüber hinaus treibt die Sonne den Kreislauf an, von dem das meiste Leben ausgeht – den Wasserkreislauf.


Dass die Sonne so hell strahlt, verdankt sie der Kernfusion, die die in ihrem Zentrum stattfindet. Dort herrschen Temperaturen von 15 Millionen Grad und ein enormer Druck. Unter diesen extremen Bedingungen verschmelzen pro Sekunde unglaublich viele Kerne von Wasserstoffatomen und werden so zu größeren Heliumkernen. Bei der Verschmelzung wird jede Sekunde unvorstellbar viel Energie freigesetzt – vergleichbar mit der Explosion von 100 Milliarden Tonnen Dynamit.

Energie für die Erde

Diese Energie wird von der Sonnenoberfläche gleichmäßig in alle Richtungen des Alls abgestrahlt. Ein Teil davon erreicht auch die Erde, unter anderem in Form von sichtbarem Licht, Wärmestrahlung und UV-Strahlung.
Die Sonnenstrahlung erwärmt Erdboden, Ozeane und Atmosphäre. Indem sie Wasser verdunsten lässt, treibt die Sonne den Wasserkreislauf an und sorgt außerdem für Luft- und Meeresströmungen. Sonnenenergie wird in warmen, feuchten Luftmassen gespeichert und entlädt sich in Form von Wind und Niederschlägen. Dabei werden teilweise gewaltige Energien freigesetzt, etwa bei zerstörerischen Wirbelstürmen. Die Sonne treibt dabei das Wettergeschehen an und bestimmt auf längere Sicht das weltweite und regionale Klima.


Während es auf der Sonne höllisch heiß hergeht und bis zu 6.000 Grad Celsius heiß ist, nehmen wir auf der weit entfernten Erde hauptsächlich sichtbares Licht und wärmende Infrarotstrahlung wahr.

Mehr zum Thema kannst du nachlesen in WAS IST WAS Band 135 Eiszeiten und Klimawandel