Der Treibhauseffekt - einfach erklärt

Der größte Teil der Energie zur Erderwärmung der Erde kommt von der Sonne. Ohne Treibhausgase würde der Großteil der Wärmestrahlung durch die Atmosphäre ins All entweichen und wäre für die Erde verloren.

 

Wenn über den Klimawandel und den weltweiten Anstieg der Temperaturen gesprochen wird, fällt meist auch der Begriff „Treibhauseffekt“. Wir erklären euch mit einfachen Worten, was das bedeutet.

Wie im Gewächshaus

Wer schon einmal in einem Gewächshaus war, weiß: Hier ist es selbst bei niedrigen Außentemperaturen gemütlich warm. Das Glas lässt die Sonnenstrahlung zwar hinein, hindert die Wärmestrahlung aber am Entweichen.
Einen ähnlichen Effekt gibt es in der Erdatmosphäre: Der natürliche Treibhauseffekt sorgt dafür, dass es auf der Erde im Durchschnitt 15 Grad warm ist.

Der natürliche Treibhauseffekt

Spurenstoffe in der Atmosphäre wirken wie die Scheiben eines Treibhauses - kurzwellige Sonnenstrahlen dringen zwar bis zur Erde vor, ihre Energie wird aber nicht komplett ins All zurückgestrahlt. Die in der Atmosphäre enthaltenen Treibhausgase absorbieren die Wärmestrahlung und geben sie sogleich wieder in alle Richtungen ab. Dieser Vorgang spielt sich unzählige Male in der Atmosphäre ab. Treibhausgase halten die Wärme in der unteren Atmosphäreschicht zurück. Ansonsten wäre es auf der Erde im Durchschnitt minus 18 Grad kalt.

Deutlicher Temperaturanstieg seit Industrialisierung

Seit der Industrialisierung wird der natürliche Treibhauseffekt durch Abgase verstärkt. Hauptgrund für den durch den Menschen verursachten Treibhauseffekt, ist der deutliche Anstieg von Treibhausgasen. Für rund 50 Prozent des Effekts wird Kohlendioxid (CO2) verantwortlich gemacht.

Mehr zum Thema kannst du nachlesen in WAS IST WAS Band 125 Eiszeiten und Klimawandel