Warum wird Magma zu Lava?

 

Wenn es um die zähflüssige Masse geht, die aus dem Vulkan bei einem Ausbruch aufs- und aussteigt, dann heißt die einmal Magma und einmal Lava. Warum ist das so? Jennifer, 9 Jahre, möchte eine Erklärung hierfür.

 

 

 

Ab dem Moment, in dem das Magma aus dem Inneren nach außen dringt, nennen die Forscher es Lava.

 

 

 


Zunächst einmal die Definition der beiden Begriffe:
Magma ist ein Begriff aus dem griechisch-lateinischen, neben heißer, knetbarer Masse bedeutet es in Bezug auf Vulkane: heiße natürliche Gesteinsschmelze im oder aus dem Erdinneren.
Lava ist italienisch und bedeutet übersetzt "Regenbach". Damit bezeichnet man Magma aus dem Erdinnern, das an die Erdoberfläche gelangt ist, etwa bei einem Vulkanausbruch.

 

Und jetzt genau erklärt:
Was ist Magma?

 

Im Oberen Erdmantel gibt es in dem zähflüssigen Gesteinsgemisch Bestandteile, die früher schmelzen als andere. Deshalb sind diese Bestandteile bei den im Erdmantel herrschenden Temperaturen dünnflüssig und leichter als der Rest der Masse. Sie treibt es als riesige Blasen nach oben. Dieses, zwischen 900 und 1500 Grad Celsius heiße, geschmolzene Gestein nennen die Forscher Magma.
Diese Masse sammelt sich oft in so genannten Magmakammern. Ist der Druck zu groß oder hat die Erdkruste Risse oder Spalten dringt das Magma nach oben an die Erdoberfläche und der Vulkan bricht aus.

 

Wann wird Magma zu Lava?

 

Ab dem Moment, in dem das Magma aus dem Inneren nach außen dringt, nennen die Forscher es Lava. So unterscheiden sie die flüssige Gesteinsmasse im Inneren des Vulkans von der flüssigen Gesteinsmasse, die aus dem Vulkan herausgetreten ist.