Die Gesundheitspolizei der Ozeane

Haie stehen in der Nahrungskette im Meer ganz an der Spitze. Sie sorgen für das ökologische Gleichgewicht in den Ozeanen.  Quelle: © rudall30, shutterstock

 

 

Haie, vor allem große Haie wie der Weiße Hai - stehen der Spitze der Nahrungspyramide und sorgen für ein gesundes Gleichgewicht in den Ozeanen. Sie werden deshalb auch als die „Wölfe der Meere“ bezeichnet. Ein anderes Wort dafür ist Topprädatoren.

Gleichgewicht der Arten

Je nach Art fressen Haie kranke und alte Tiere oder kleiner Raubfische und verhindern, dass sich bestimmte Fischarten übermäßig vermehren. Dies könnte nämlich zu einem Ungleichgewicht führen. Verringert sich die Anzahl der Haie oder sterben Arten aus, hat das schwerwiegende Folgen für das Gleichgewicht der Arten.

Ohne Haie gäbe es zu viele Räuber der nächstniedrigen Stufe. Das Gleichgewicht wäre an dieser Stelle gestört. Die Störung pflanzt sich in die darunterliegende Stufe fort – bis hinunter zum Plankton.

Mehr als 400 Jahre auf der Erde

Nur mit Hilfe der Haie können die Meere als intaktes Ökosystem und als Nahrungsquelle für den Menschen erhalten werden. Nicht umsonst haben es Haie als Sieger der Evolution geschafft, schon mehr als 400 Millionen Jahre auf diesem Planeten zu leben und ihren wichtigen Platz in den Weltmeeren einzunehmen.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben die Bedeutung der Haie schon längst bestätigt. So starben Korallenriffe, aus denen man sämtliche Haie entfernte, innerhalb eines Jahres komplett ab.

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