Die Bevölkerung Deutschlands

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Die Bevölkerung Deutschlands

Auf einer Fläche von 357.000 Quadratkilometern leben in Deutschland 82,2 Millionen Menschen. Hier erfährst du, wie sich die Bevölkerung zusammensetzt und wo sie lebt.

Bevölkerungsdichte

Die Bevölkerungsdichte erklärt, wie viele Menschen in einem Gebiet auf einem Quadratkilometer, abgekürzt kmÂ, Platz haben.

Ein Quadratkilometer ist ungefähr so groß wie 200 Fußballfelder. Das am dichtesten besiedelte Bundesland ist Berlin. Dort kommen durchschnittlich 3904 Einwohner auf einen Quadratkilometer. Das liegt natürlich daran, dass Berlin ein Stadtstaat ist und kaum ländliche Gebiete dazugehören. In Bayern, dem größten Bundesland, sind es dagegen nur 170 pro km2. In Nordrhein-Westfalen, das nur halb so groß wie Bayern ist, teilen sich 525 Menschen einen Quadratkilometer. Und in Mecklenburg-Vorpommern sind es gerade mal 79. Das bedeutet anders ausgedrückt, dass dort jeder ungefähr 2,5 Fußballfelder für sich alleine hat. In Bayern wären das für eine Person ungefähr ein Fußballfeld, in Nordrhein-Westfalen nicht mal ein halbes, und in Berlin müssten sich 20 Menschen ein Fußballfeld teilen.

Die größten Städte

86 % aller Menschen in Deutschland leben in Städten. Die größten Städte sind Berlin mit 3,37 Millionen Einwohnern, Hamburg mit 1,7 Millionen, München mit 1,24 Millionen, Köln mit 963 000 und Frankfurt mit 652 000. Wenn man die Einwohnerzahl der fünf größten Städte zusammenzählt, kommt man auf insgesamt fast 8 Millionen. Das bedeutet, dass jeder zehnte Mensch in Deutschland in einer dieser fünf Städte lebt. Das sind 10 % der Gesamtbevölkerung.

Kinder

In Deutschland leben insgesamt etwa 19,2 Millionen Kinder unter 15 Jahren. Das sind ungefähr 15,84 % der Gesamtbevölkerung. Der Anteil von Kindern an der Bevölkerung ist von .Bundesland zu Bundesland verschieden. In Mecklenburg-Vorpommern ist er mit 17,7 % am größten, in Hamburg mit nur 13,4 % am geringsten.

Ausländer

Als Deutsche werden die Menschen bezeichnet, die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Sie machen 91 Prozent der Gesamtbevölkerung aus In Deutschland leben aber außerdem noch Angehörige anderer Staaten. Der Ausländeranteil beträgt insgesamt 9 %. Die meisten, etwa 2 Millionen, kommen aus der Türkei. Dann folgen Jugoslawen (BR Jugoslawien) mit 721.029 und Italiener mit 607.868 Menschen.

Sprachen

Neben Deutsch gibt es in Deutschland noch andere Sprachen, die eine ganz besondere Stellung haben, die so genannten Minderheitensprachen. Das sind Sprachen, die von Bevölkerungsgruppen gesprochen werden, die ursprünglich aus anderen Ländern stammen, aber schon seit Jahrhunderten in Deutschland leben. Dazu gehören Sorbisch, Romanes und Dänisch. Dänisch wird von der dänischen Minderheit gesprochen, die vor allem im Norden Schleswig-Holsteins lebt. Das sind ungefähr 60.000 Menschen. Romanes sprechen um die 70.000 Sinti und Roma in verschiedenen Teilen Deutschlands. Sorbisch wird von den etwa 60.000 Sorben aus Brandenburg und Sachsen gesprochen. Natürlich beherrschen diese Leute auch alle Deutsch, sie haben sozusagen zwei Muttersprachen. Ähnlich ist das bei den Ausländern, die in Deutschland leben, die meistens auch weiter ihre eigenen Sprachen wie Türkisch, Italienisch oder Serbisch sprechen.

Wissensstand vom 2. 10. 2000

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