Sommersonnenwende

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Sommersonnenwende

Der 21. Juni ist der Tag im Jahr, an dem die Sonne - auf der Nordhalbkugel der Erde - am längsten scheint und die Nacht am kürzesten ist. An diesem Tag ist die Sommersonnenwende. Das bedeutet, dass von nun an die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden.

Aber warum sind die Tage im Sommer länger als im Winter?

Das liegt an der Schrägstellung der Erdachse. Auf dieser Grafik könnt ihr erkennen, wo die Sonnenstrahlen am 21. Juni auf die Erde treffen: die Gegend rund um den Nordpol (1) hat rund um die Uhr Sonne. Es herrscht Mitternachtssonne. Mitteleuropa (2) ist lange auf der Tag- und kurz auf der Nachtseite.

Der Tag im Jahr, an dem die Sonne am längsten scheint, wird von jeher als etwas ganz Besonderes angesehen und ist mit vielen Bräuchen verbunden. Da man früher die Sommersonnenwende am 24. Juni feierte, dem Geburtstag von Johannes dem Täufer, wurden Sonnwend- und Johannistag zusammen gefeiert.

Mehr über dieses Thema erfahrt ihr im WAS IST WAS Band 76 Die Sonne



LM - 21.06.2001, Bild: aus WAS IST WAS 76: Die Sonne.

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