Daten des Kohlebergbaus

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Daten des Kohlebergbaus

Hier findet ihr die wichtigsten Daten des Ruhr - Kohlenbergbaus zusammengefasst.

1801 wurde die erste Dampfmaschine im Ruhrkohlenbergbau eingesetzt.

Von 1815 1830 wurde durch die Dampfmaschine eine Verdoppelung der Kohlenförderung erreicht.

1837 gelang erstmals der Durchbruch zu den tieferliegenden Steinkohleschichten mit Hilfe der Dampfmaschine.

1847 fuhr die erste Eisenbahn im Ruhrgebiet.

1870 ist das Eisenbahnnetz des Ruhrgebietes das dichteste der Welt.

Ab 1893 wird die Kohle aus dem Ruhrgebiet in die ganze Welt verkauft. Die Wirtschaft boomte. Auch die Bergarbeiter erreichten langsam verbesserte Arbeitsbedingungen.

1905 wurde der 8,5 Stunden Tag im Bergbau eingeführt.

Ab 1914 (erster Weltkrieg) wurde die Kohlenförderung aus der Hauptstadt Berlin geregelt. Die Regierung brauchte viele Waffen. Darum sorgte der Krieg auch für ungewöhnlich hohe Gewinne bei den Kohle- und Eisenkonzernen des Ruhrgebietes.

Ab 1916/17 begannen die ersten Streiks unter den Arbeitern, denn obwohl die Konzerne große Gewinne machten, bekamen die Arbeiter nichts davon ab. Alles Geld fraß der Krieg.

Ab 1918 (Kriegsende) war die Situation der Firmen im Ruhrgebiet sehr schlecht.

1925 mussten bereits 34 Bergwerke geschlossen werden.

Viele Konzerne schlossen sich daraufhin zusammen. Dadurch konnte sich die Lage im Ruhrgebiet bis 1929 wieder stabilisieren.

1929 kam es zur Weltwirtschaftskrise durch den New Yorker Börsenkrach.

Viel Menschen in Deutschland, auch im Ruhrgebiet wurden arbeitslos.

1933 kam Adolf Hitler an die Macht. Er unterstützte die Kohle- und Eisenkonzerne im Ruhrgebiet, weil er Waffen für seinen geplanten Krieg brauchte. Der Wirtschaft ging es nur scheinbar wieder besser.

Ab 1945 (Ende 2. Weltkrieg) wurde die Kohle und Eisenproduktion an der Ruhr von den Alliierten, also den Siegermächten, überwacht.

1951 wurde das Montan-Mitbestimmungsgesetz erlassen, wodurch die Kohle- und Stahl Konzerne besser kontrolliert werden konnten. Man hatte Angst, dass diese Industrie wieder zum Waffenbau missbraucht werden könnte.

Bis 1958 erlebt das Ruhrgebiet einen Wirtschaftsaufschwung.

Danach verschlechterte sich die Situation im Pott wieder. Auslöser waren die weltweit sinkenden Energiepreise.

Ab den 60er Jahren mussten viele Bergwerke schließen.

Die Lage der Ruhrkonzerne hat sich bis heute weiterhin verschlechtert. Das liegt an großen Veränderungen auf dem weltweiten Energiemarkt.

IRI - 13.6.01

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