Was passiert bei einer Allergie?

Eine Allergie ist eigentlich nichts anderes als eine überschießende Immunreaktion. Unser Abwehrsystem kann die gefährlichen von einigen ungefährlichen Stoffen nicht mehr unterscheiden.

Zuerst hat unser Körper Kontakt mit dem allergieauslösenden Stoff. Bei Heuschnupfen sind das z.B. Blütenpollen. Wir atmen sie ein, sie gelangen in den Mund oder in die Augen. Das Immunsystem fängt fälschlicherweise damit an Antikörper dagegen zu entwickeln.

Die Antikörper lagern sich an der Oberfläche von so genannten Mastzellen an. Im Inneren von den Mastzellen befindet sich Histamin. Kommt es jetzt zu einem erneuten Kontakt mit den Pollen, platzen die Mastzellen und setzten das Histamin frei.

Im Normalfall ist das Histamin sehr nützlich gegen die Krankheitsbekämpfung. Es löst Prozesse in unserem Körper aus, die wir brauchen um uns gegen gefährliche Eindringlinge wehren zu können. Diese Prozesse sind die typischen allergischen Reaktionen, die alle Heuschnupfenkranke kennen wie Niesanfälle, Hautausschläge, u.s.w. Das Problem ist, dass diese Vorgänge umsonst ablaufen, da Blütenpollen nicht gefährlich für uns sind.

(16.05.KP)

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