Wozu brauchen die Leute von der Spurensicherung eigentlich den Pinsel?

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Wozu brauchen die Leute von der Spurensicherung eigentlich den Pinsel?

Die Frage kommt von Antje aus Berlin.

Wenn die Polizei an einen Tatort gerufen wurde, versucht sie zunächst die Spuren zu sichern. Dazu benutzt sie Pinsel, oft auch aus Marabu-Federn. Die Federn des Storchvogels sind besonders weich. So kann man mit ihnen die Spuren markieren, ohne etwas zu verwischen oder kaputt zu machen.

Dazu wird gemahlenes Ruß-, Eisen- oder Granitpuder auf den Pinsel aufgetragen und dann vorsichtig auf den entsprechenden "verdächtigen" Stellen verteilt. Das Puder bleibt am Abdruck haften und die Spuren werden auf einer speziellen Klebefolie sichtbar gemacht und festgehalten.

Mit Pulver und Pinsel wird zum Besipiel auch gearbeitet, wenn Polizisten einen Schreibblock vor sich finden. Schreibt man auf das oberste Blatt einen Blockes, so drückt sich die Schrift ahäufig auch noch auf ein weiteres Blatt durch. Mit schwarzem Pulver eingepinselt, kann man die Ränder der Schrift auch wieder sichtbar machen.

Heutzutage gehört der Pinsel schon eher zu den älteren Instrumenten, die bei der Spurensicherung verwendet werden. Stattdessen werden Laser zur Untersuchung eingesetzt.

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