Die antiken Vorstellungen von Vulkanen

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Die antiken Vorstellungen von Vulkanen

Auch die alten Griechen und Römer kannten schon Vulkane. Zum Beispiel den auf der kleinen Insel Vulcano nördlich von Sizilien.

Sie hatten für die Feuer spuckenden Berge folgende Erklärung: Im Inneren solcher Berge hatte Vulcanus, der römische Gott des Feuers und der Schmiede (bei den Griechen hieß er Hephaistos), seine Werkstatt. Hier stellte er mit Hilfe einäugiger Riesen, der Zyklopen, die Waffen und Rüstungen der Götter her.

Die Vulkanberge hielt man für Rauchabzüge dieser unterirdischen Feuerstelle, das unheimliche Poltern und die Erdstöße im Inneren der Berge für die Hammerschläge des Gottes. War Vulcanus wütend, schleuderte er glühende Steine und Feuer aus dem Schlot.

Die Gelehrten des Altertums wussten natürlich, dass die Götter nichts mit den Vulkanen zu tun hatten. Sie nahmen an, dass tief im Erdinneren ein ungeheueres Feuer lodert, das von brennbarem Material z.B. Schwefel am Leben erhalten wird.

Nur wenige Gelehrte hatten herausgefunden, dass sich auch hinter dem idyllischen, mit Bäumen bewachsenen Berg Vesuv ein Vulkan verbirgt.

Heute erinnert nur noch der Name an den Mythos vom göttlichen Schmied Vulcanus.

09.04.01 - BB

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