Deutsches Schülerteam gewinnt Silber bei Geografie-Olympiade

Zum sechsten Mal richtete die NATIONAL GEOGRAPHIC SOCITY diesen internationalen Wettbewerb aus. Am Start waren Schülerteams aus 18 Nationen. Im Finale traten die deutschen Schüler gegen Konkurrenten aus Frankreich und den USA an. Getestet wurde das geografische Wissen - mit Fragen, die es wirklich in sich hatten....

Die drei deutschen Erdkundecracks

Damit das deutsche Schülerteam - bestehend aus Julian Nitzsche (14) aus Sachsen, Sebastian Norck (15) aus Thüringen und Sebastian Wildgrube (16) aus Sachsen-Anhalt - überhaupt zur Endrunde in die USA reisen durfte, musste es schon einen harten Wettbewerb erfolgreich absolviert haben. Mehr als 90 Fragen mussten die Teilnehmer beantworten, so auch: Wo liegt die westlichste Stadt Deutschlands? Wie nennt sich das Städteband zwischen Boston und Washington? Oder: Wie heißen die gewundenen Schleifen eines Flusses? Na, hättet ihr das gewusst?

Der Weg ins Schüler- Länderteam

Die drei Erdkundeprofis waren die Besten beim Bundesfinale von "Geografie Wissen" in Bremen und qualifizierten sich somit für den Ländervergleich der Schüler. Insgesamt hatten sich knapp 226.000 Schülerinnen und Schüler aus 1446 Schulen in Deutschland an diesem Geografie-Wetbewerb beteiligt. Ausrichter sind NATIONAL GEOGRAAFIC DEUTSCHLAND und der Verband deutscher Schulgeografen e.V.

18 Teams, knifflige Fragen und stressige Bedingungen

Mit ihrem Wissen traten die drei gegen Schüler aus Argentinien, Australien, Bulgarien, Costa Rica, Frankreich, Großbritannien, Indien, Kanada, Mexika, Nigeria, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Singapur, Ungarn und den USA an.

Nach einem schriftlichen Wissensquiz und einer Prüfung im Kartenlesen qualifizierte sich das deutsche Team gemeinsam mit Frankreich und den USA für das große Finale.

Das Finale

In der Endrunde mussten sich die drei "Mannschaften" den Fragen eines amerikanischen Quiz-Moderators vor laufenden Fernsehkameras stellen - da wurden die Nerven ganz schön auf die Zerreißprobe gestellt. Manche Fragen wurden gemeinsam gelöst, andere musste einer allein beantworten. Am Ende der Runde hatte das US-Team die Nase vorn, gefolgt von den deutschen und den französischen Schülern. Und ganz in Sinne der Olympiade gab es auch für diese Leistungen entsprechend Gold-, Silber- und Bronzemedaillen.

Dieser Wettbewerb wird alle zwei Jahre von der renommerien NATIONAL GEOGRAPHIC SOCIETY ausgerichtet - und der diesjährige zweite Platzd es deutschen Temas ist bisher der größte Erfolg deutscher Teilnehmer.

-ab-18.07.03 Text: ab, Pressemitteilung guj/ Fotos: mit freundlicher Genehmigung NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND, www.nationalgeographic.de.

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