Der Countdown läuft: Abschied von der D-Mark

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Der Countdown läuft: Abschied von der D-Mark

Der Abschied von der D-Mark rückt näher. Nur noch bis zum 28. Februar wird die alte Währung als Zahlungsmittel neben dem Euro akzeptiert. Aber ihr habt euch wahrscheinlich sowieso schon längst daran gewöhnt, die neuen Münzen und Scheine im Geldbeutel zu haben. Falls ihr aber doch noch ein paar Pfennige oder Marker loswerden wollt, müsst ihr euch beeilen. Der Countdown läuft!

DM-Umtausch noch lange möglich

Restmünzen und Scheine können offiziell bis 1. März bei allen Banken gegen Euro eingetauscht werden. Bei großen Filialien ist das noch viel länger möglich. Die Landesbank hat sogar angekündigt, bis auf weiteres DM gegen Euro umzutauschen und das wahrscheinlich noch mehrere Jahre. Natürlich könnt ihr aber auch ein wenig "altes" Geld als Erinnerung aufheben.

Spendet eure Restmünzen

Auch viele Geschäfte akzeptieren bis Ende Februar noch D-Mark. Meistens muss ein Betrag aber entweder in der einen oder der anderen Währung gezahlt werden. Es geht also nicht, den Euro-Betrag mit restlichen Pfennigen oder DM-Scheinen aufzustocken. Falls ihr nicht wisst, was ihr mit euren letzten Sparmünzen anfangen sollt, haben wir eine gute Idee: Spendet sie doch einfach! Sicher sind auch in eurer Stadt große Boxen aufgestellt, in die ihr das Geld für einen guten Zweck werfen könnt. Zum Beispiel für die Welthungerhilfe, Unicef oder den Tierschutz.

Welche Briefmarken sind noch gültig ?

Große Verwirrung hat bei der Euro-Umstellung auch das Thema Briefmarken gestiftet. Nicht einmal bei der Post wussten Anfang Januar alle Beamten Bescheid. Wir sorgen für Aufklärung. Unbefristet können Postwertzeichen mit dem Aufdruck Deutschland verwendet werden, auf denen bereits die neue Währungsangabe prangt egal ob allein oder im Doppelpack mit Mark und Pfennig. Eine erste Briefmarke mit zweifacher Auszeichnung brachte die Deutsche Post im Mai 2000 auf den Mark.

Besser einheitlich frankieren

Bald ausgedient haben dagegen die Briefmarken der ehemaligen Bundespost (der heutigen Post AG), deren Wert nur in Mark und Pfennig angegeben ist. Die könnt ihr nur noch bis 30. Juni dieses Jahres benutzen. Aber keine Angst: Findet ihr später eine solche Marke, könnt ihr sie bei der Post gegen Euro-Marken umtauschen. Mischfrankierungen sind zwar generell erlaubt, aber ziemlich umständlich. Denn dazu braucht man wohl einen Taschenrechner. Also besser gleich Euro-Münzen kaufen.

Ab März: Münzen mit dem Papst-Porträt

In nur zwei Monaten ist der Euro für fast jeden von uns zur Gewohnheit geworden. Nur für die Italiener gibt es am 1. März noch einmal eine Überraschung: Der Vatikan - Sitz des Papstes in Rom und mit 500 Einwohnern gleichzeitig kleinster Staat der Welt - bringt nämlich mit einiger Verspätung seine eigenen Euros auf den Markt. Alle Münzen zeigen das Porträt des heiligen Vaters, das eigens von einem italienischen Bildhauer angefertigt wurde. Da die katholischen Euros in einer limitierten Auflage von 26.000 Stück erscheinen, werden sie wohl später einmal einen hohen Sammlerwert besitzen.

Wenn ihr euch für die Geschichte des Euros und des Geldes überhaupt interessiert, dann ist WAS IST WAS Band 78 Geld genau das Richtige für euch.

Nic - 23.02.2002

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