Mit der MS Vespucci im Hafen von Rotterdam

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Mit der MS Vespucci im Hafen von Rotterdam

Wir begleiten die MS Vespucci in den Rotterdamer Hafen. Im größten Containerhafen der Welt wird das Schiff be- und entladen. Dabei ist neueste Computertechnik im Einsatz.

Rotterdam ist der größte Hafen der Welt für Containerschiffe. Von überall her kommen Schiffe, beladen mit Rohstoffen, Früchten, Holz, Getreide und vielem mehr. Tag und Nacht werden hier Schiffe beladen. Auch eines der größten Containerschiffe der Welt, die MV Vespucci legt immer wieder in Rotterdam an.

Kaum sind die Leinen des Schiffes fest gemacht, wird es mit Ware beladen. Die Kräne, die die Container von Land auf die Schiffe hieven sind 24 Stunden lang im Einsatz.

Die Waren werden mit Lastwagen und Zügen zum Hafen gebracht. Jede Ladung, egal welcher Art, wird in gleich große, Metallcontainer verstaut, die man gut stapeln kann. So geht das Be- und Endladen schneller. Die angelieferten Container werden mit Kränen von den Lastwagen gehoben und auf computergesteuerte Wagen gesetzt. Sie bringen die Container zu den Schiffen.

Die Container bekommen eine Nummer. Die Wagen sind so programmiert, dass sie die entsprechenden Computer dank der Nummern zum richtigen Schiff bringen. Dort werden die Container mit Kränen ins Schiff gehoben. Die Container für die MV Vespucci sind dieses Mal gefüllt mit Früchten, Maschinenteilen, Möbeln und Eiscreme. Die Ladung ist über 45.000 Tonnen schwer.

Bevor das Schiff in See sticht, hat der Kapitän vieles zu tun. Er überwacht zum Beispiel, dass die Ladung gut verstaut wird, damit sie auf hoher See nicht verrutscht. Dann geht der Kapitän auf die Brücke. Das ist die Kommandozentrale des Schiffes. Hier überprüft er auf den Seekarten noch einmal die Fahrtroute und kontrolliert die Papiere für den Zoll.

Unterdessen wird die Fracht an Bord gebracht. Über 2000 Container werden be- und entladen. Kurz bevor es losgeht, bekommt der leitende Ingenieur den Auftrag, den Motor zu testen. Er prüft, ob die Maschinen einwandfrei funktionieren. Wenn der Ingenieur dem Kapitän gemeldet hat, dass alles in Ordnung ist, kann die Fahrt beginnen.

Dazu kommt ein Lotse an Bord. Er hat die Aufgabe, die Schiffe sicher aus dem Hafen zu führen. Er kennt den Hafen in- und auswendig. So weiß er, wo sich gefährliche Felsklippen unter Wasser befinden, die die Schiffe umfahren müssen. Kapitän und Lotse sind in ständigem Funkkontakt mit dem wendigen Schlepper, der das große Schiff aus dem Hafen zieht. Wenn der Lotse seine Arbeit beendet hat, geht er von Bord. Er wird von einem Schiff abgeholt und zurück zum Hafen gebracht. Jetzt ist die Vespucci auf dem offenen Meer und nimmt Kurs auf ihren Zielhafen.

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