Die Internationale Funkausstellung 2006

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Die Internationale Funkausstellung 2006

Sie ist die wichtigste Messe der Welt für die Unterhaltungselektronik. Vom 1. bis 6. September werden auf der IFA in Berlin die Trends von morgen vorgestellt. Mit über 1200 Ausstellern aus 40 Ländern meldet die Messe Berlin eine Rekordbeteiligung unter dem Funkturm.

Von der kleinsten Digitalkamera bis zur Großbildleinwand - sechs Tage lang dreht sich in Berlin alles um bewegte Bilder und gute Töne. Größter Fernseher ist ein Plasmagerät von Panasonic mit einer Bilddiagonale von 262 Zentimetern (103 Zoll).

Aber auch Winziges bleibt aktuell: Auf unserem Foto zeigt «Miss IFA» vor dem Funkturm eine Sharp Festplatten MP3-Jukebox HR-MB3S. Bei Musik aus der Hosentasche ist das Kabel erstmals überflüssig. Vorgestellt wird ein MP3-Player mit Funk-Kopfhörer.

Über eine Million Euro kostet die teuerste HiFi-Anlage der Welt, die zu sehen und zu hören sein wird. Allein die beiden Hauptlautsprecher kosten nach Ausstellerangaben mehr als 110.000 Euro.

Überall Bilder - mal kleiner, mal größer

Das hochauflösende Fernsehen wurde schon vor gut 20 Jahren vorgestellt, aber erst auf der IFA 2005 zählte HDTV zu den spannendsten Themen der Messe: Hier erlebten Aussteller und Besucher den Aufbruch in eine neue Welt der Fernsehbilder. Die IFA 2006 präsentiert HDTV in Europa nunmehr als marktreife Medienplattform mit einem rasch wachsenden Angebot an Programmen und Endgeräten.

Die ersten Blu-Ray-Spieler definieren den Begriff Video ganz neu und leiten das Ende der DVD ein: Abspielgeräte für optische Medien vom Typ Blu-Ray Disc stehen für eine Bildqualität, die es bisher nur im Kino gab. Zu den Spezifikationen dieses neuen Mediums zählen Bildauflösungen mit bis zu 1080 Zeilen, Mehrkanal-Sound aus bis zu acht Kanälen und faszinierende interaktive Funktionen. Eine im Vergleich zur herkömmlichen DVD fast sechsfache Datenkapazität sorgt für beinahe unerschöpfliche Qualitätsreserven, für eine Fülle von multimedialen Zusatzfunktionen und für lange Spielzeiten. Die IFA zeigt die ersten Serienmodelle, noch in diesem Jahr sollen sie in die Läden kommen.

Nach dem Handy als Fotoapparat wird es nun auch zum Fernseher: Probeläufe hat es schon an den Austragungsorten der Fußball-Weltmeisterschaft gegeben, ein Pilot-Projekt in der Region Regensburg hat bereits begonnen, und im Dreiländereck am Bodensee läuft noch in diesem Jahr ein weiteres Pilot-Projekt an, das österreichische, schweizerische und deutsche Grenzregionen einbezieht. Die IFA 2006 begleitet die Einführung des Mobil-TV mit vielen interessanten Exponaten und Hintergrund-Informationen.

Digitalkameras gibt es in diesem Jahr weniger zu sehen als früher, denn Ende September folgt in Berlin bereits die nächste Messe: die Photokina und da stehen dann die unbewegten Bilder im Mittelpunkt, ohne das Thema Video auszuklammern.

IFA Eröffnungsgala mit Cirque du Soleil


Nur einen Tag nach der Deutschland-Premiere der neuesten Show Dralion präsentiert Cirque du Soleil exklusive Show-Acts auf der IFA Opening Gala.


In seiner über 20-jährigen Geschichte faszinierte der kanadische Cirque du Soleil weltweit bereits über 50 Millionen Zuschauer. Heute besuchen mehr als 100.000 Gäste jedes Wochenende irgendwo auf der Welt eine Show des Cirque du Soleil.

Die neueste Show vereint in einmaliger Weise, chinesische Akrobatiktradition mit der avantgardistischen Zirkuskunst des Cirque du Soleil. Dralion ist ein temperamentvolles Spiel mit den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde. Hochkarätige Artistik und eine futuristische high-tech-Performance spielen in der Show mit den Grenzen der Schwerkraft.

Messe der Superlativen



Rund 20.000 Menschen kümmern sich um das Wohl und Wehe der Besucher und Aussteller. Informationen von Hostessen gibt es in rund 33 Sprachen. Erwartet werden wie bei der letzten IFA 2003 etwa 280 000 Besucher. Bei der letzten Messe konnte die Industrie Aufträge mit einem Volumen von 2,4 Milliarden Euro in die Bücher eintragen.

In den Messehallen und auf den Freiflächen werden 1500 Kilometer Kabel verlegt. Das entspricht der Entfernung Berlin-Rom.

Auch der Energiebedarf ist rekordverdächtig: An den sechs Messetagen werden schätzungsweise 2,5 Millionen Kilowattstunden Strom verbraucht. Damit könnten 560 Haushalte ein Jahr lang mit Energie versorgt werden.

Zu den größten Verbrauchern gehören die Fernseh- und Hörfunksender mit ihrer Übertragungstechnik, die Exponate und Standausstattungen der Aussteller sowie die moderne Kältezentrale der Messe Berlin. Selbst bei größter Hitze sorgt sie für angenehme Temperaturen in den Messehallen.

Eintritt und Öffnungszeiten:

Der Eintritt kostet an der Tageskasse 13 Euro, Schüler und Studenten zahlen nur 9,50 Euro.

Geöffnet ist die IFA an allen Tagen von 10 bis 18 Uhr.

Hier kommst du zur Internet-Seite der Internationalen Funkausstellung.

RR - 28. 8. 2006 Bilder: IFA Berlin

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