Schwebebahnunfälle

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Schwebebahnunfälle

Die Wuppertaler Schwebebahn gilt bei vielen als sicherstes Verkehrsmittel der Welt. Dennoch kam es im Laufe ihrer 100jährigen Geschichte zu einigen Zwischenfällen.

Am 12. April 1999 stürzte ein mit 51 Fahrgästen besetzter Waggon in die Tiefe. Arbeiter hatten bei Reparaturen in der Führungsschiene eine Metallkralle vergessen. Das 100 Kilogramm schwere Wekzeug riss den Gelenkzug aus der Schiene. Bei dem Unglück kamen fünf Menschen ums Leben.

Die Arbeiter sollten die Schwebebahn zu ihrem Jubiläum renovieren. Seit 1992 war man schon dabei, die schweren Stützen durch Neuteile zu ersetzen. Erst am Wochenende vor dem Unfall war der Fahrbetreib wegen Bauarbeiten unterbrochen worden. Es war das bisher schwerste Unglück in der 100jährigen Geschichte der Bahn.

Schon früher hatte es Unfälle, z.B. Zusammenstöße zweier Wagen gegeben. Der wohl ungewöhnlichste Zwischenfall ereignete sich 1950. Der Zirkusdirektor Althoff dachte sich für die Stadt Wuppertal und seinen Zirkus eine besonders originelle Werbung aus: Er unternahm mit der Elefantendame Tuffi eine Schwebebahnfahrt über der Stadt. Nachdem Tuffi jedoch die Lust verloren hatte, sprang sie durch die Fensterscheiben in die Wupper. Außer ein paar Schrammen ging das Ganze aber glimpflich aus.

BB - 02.04.01

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