Die Internationale Automobil Ausstellung 2007

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Die Internationale Automobil Ausstellung 2007

Zehn Tage lang dreht sich in Frankfurt am Main alles um das Automobil. Auf der 62. Internationalen Automobil Ausstellung sind über 260 Neuheiten zu sehen. Unter dem Motto Sehen, was morgen bewegt steht auch der Klimaschutz im Mittelpunkt.

Die IAA ist die weltweit wichtigste Mobilitätsmesse. Das zeigt auch die hohe Zahl von 1.081 Ausstellern aus über 40 Ländern, die auf der IAA vertreten sind. Davon sind 525 Zulieferunternehmen. Insgesamt sind auf der IAA mehr als 260 Neuheiten zu sehen. Allein die Automobilhersteller präsentieren 128 neue Modelle darunter 88 Weltpremieren. 46 davon stammen von deutschen Herstellern. Zu den neuen Fahrzeugen gehören unter anderem der Audi A4, der BMW M3, der Fiat 500, der Mercedes E 300 Bluetec und das C-Klasse T-Modell, der Mini Clubman, der Opel Agila, der Peugeot 308, der Renault Laguna, der VW Golf BlueMotion und der VW Tiguan. Außerdem wird der Dienstwagen von James Bond, ein Aston Martin DB S, als Serienfahrzeug präsentiert.



Umweltverschmutzer und Klimaschutz

Obwohl die Automobilindustrie erstmals Lösungen zeigt, wie die Effizienz der Fahrzeuge weiter gesteigert werden kann und damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leistet, gibt es doch viele neue Modelle, die eher das Gegenteil bewirken. Die großen Luxus-Geländewagen, so genannte SUVs, verbrauchen allein so viel Treibstoff wie fünf Kleinwagen. Allerdings rollt fast jeder große Hersteller in Frankfurt einen sparsamen Kleinwagen auf die Bühne immerhin sind die Hauptmärkte Europas im Kleinwagensegment von 2005 bis zum ersten Quartal dieses Jahres um 35 Prozent gewachsen.

Gezeigt werden alternative Antriebe, aber auch die Weiterentwicklung der bestehenden Antriebssysteme mit dem Ziel, Verbrauch und Emissionen noch weiter zu senken. Die Zukunftsfähigkeit der Automobilindustrie belegen zudem zahlreiche Concept Cars.



Messerundgang der Kanzlerin



Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat am 13. September die IAA eröffnet. Schon wenige Tage vor der Messe hatte sie die Automobilindustrie als den wichtigsten Bereich der Wirtschaft in Deutschland bezeichnet und auf Erfolge verwiesen, die die Automobilindustrie bei der Senkung der CO2-Emissionen bereits erzielt hat. Allerdings dürfe sie dabei nicht stehen bleiben, sondern müsse weitere Fortschritte bei der CO2-Reduzierung erreichen.

Auf ihrem Rundgang zeigte sie dabei durchaus Sympathie für Kleinwagen, so auch bei Volkswagen, wo der neue Up an den legendären Käfer erinnern soll.

Internationales Interesse

Die 62. IAA ist noch internationaler als die bisherigen Automobilausstellungen. Der indische Industrieminister Sontosh Mohan Dev kommt ebenso zur IAA wie der mexikanische Wirtschaftsminister. EU-Vizepräsident Günter Verheugen spricht am Abend der Automobilindustrie. Auf der IAA werden im Rahmen von verschiedenen Mobilitätsforen zudem u. a. Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee, Umweltminister Sigmar Gabriel, IG-Metall-Chef Jürgen Peters, Bahnchef Hartmut Mehdorn, Fritz Kuhn von den Grünen, VW-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Martin Winterkorn, GM Europe-Präsident Carl-Peter Forster und Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford Werke GmbH, diskutieren. Zum ersten Mal stellt China ein für den Weltmarkt gebautes Auto vor allerdings erfüllt es noch nicht die erforderlichen Standards: Beim Crashtest des ADAC ist es bereits durchgefallen.



Ermäßigte Eintrittspreise für Kinder

Die 62. IAA PKW wurde am 13. September eröffnet und dauert bis zum 23. September. Am 15. September haben die Publikumstage begonnen. Eine Tageskarte kostet regulär 13 Euro, an den beiden IAA-Wochenenden 15 Euro. Schüler, Auszubildende, Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende zahlen an allen Publikumstagen 7,50 Euro für einen ganzen IAA-Tag und erhalten ein Feierabendticket für nur 4,50 Euro. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei.



Weitere Informationen gibt es unter www.iaa.de.




Text: RR, Fotos: IAA.

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