Was macht eine Batterie?

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Was macht eine Batterie?

 


Was in einem elektrischen Stromkreis passiert, kann man sich am besten vorstellen, wenn man ihn mit einem Wasserkreislauf vergleicht. Der funktioniert nämlich ganz ähnlich. Die Batterie entspricht im Wasserkreislauf der Pumpe und die Drähte entsprechen den Rohren, in denen das Wasser strömt.

Statt der Glühbirne kann man sich einen kleinen Propeller vorstellen, der vom fließenden Wasser in Bewegung gesetzt wird.

Solange die Pumpe nicht arbeitet, ist zwar Wasser in den Rohren, aber es steht still, ebenso der Propeller. Erst wenn die Pumpe das Wasser in Bewegung setzt, dreht sich auch der Propeller.

Im Stromkreis übernimmt die Batterie die Aufgabe der Pumpe: Sie setzt die Elektronen, die im Draht, in der Glühwendel des Lämpchens in der Batterie ständig vorhanden sind, in Bewegung.

Das geschieht so: Jede Batterie hat zwei Pole. An einem Pol, dem Minuspol, herrscht ständig Elektronen-Überschuss; er ist daher negativ geladen. Der andere Pol, der Pluspol, ist positiv geladen und möchte gern noch Elektronen ansaugen. Werden die beiden Pole miteinander verbunden, spüren die Elektronen den Druck, die unterschiedlichen Ladungen auszugleichen. Dieser Druck ist die "elektrische Spannung". Sie sorgt dafür, dass die Elektronen vom Minus- zum Pluspol fließen.

Wird der Stromkreis unterbrochen, versiegt der Elektronenstrom sofort.

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