Sportarten

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Die klassische antike Olympiade war in 6 Wettkampftage aufgeteilt.

Die Wettkampftage

Am ersten Tag traten die Trompeter und Herolde gegeneinander an. Am zweiten kämpften die Jugendlichen in verschiedenen Disziplinen um den Sieg. Am dritten Tag standen zum einen Pferdewettbewerbe auf dem Programm. Zum anderen der Fünfkampf, bestehend aus Stadionlauf, Weitsprung, Diskuswurf, Speerwurf und Ringkampf. Am vierten Tag gab es ein Festmahl und Opfer zu Ehren der Götter. Am fünften Tag wurden Laufwettbewerbe, Ring- und Faustkampf sowie Pankration, eine Mischung aus beiden Sportarten, und der Waffenlauf abgehalten. Am abschließenden sechsten Tag wurden die Sieger mit einem Kranz aus Zweigen des Ölbaums geehrt. Frauen waren weder als Zuschauer noch als Athletinnen zugelassen. Teilnehmen durften nur Knaben und Männer, die von freier Geburt und griechischer Abstammung waren. Gekämpft wurde immer nackt.

Zum Vergleich:

Im australischen Sydney gingen bei der 27. Olympiade rund 10.000 Athleten und Athletinnen, betreut von rund 5.000 Trainern in 28 Sportarten an den Start. Sportler aus 198 Nationen kämpften 14 Tage lang, vom 15. September bis 01. Oktober, um insgesamt 300 Gold-, Silber- und Bronzemedaillen.


Die Sportarten waren:

Badminton, Baseball, Boxen, Fechten, Fußball, Gewichtheben, Handball, Hockey, Judo, Kanu, moderner Fünfkampf, Radfahren, Reiten, Ringen, Rudern, Schießen, Schwimmen, Segeln, Tennis, Tischtennis, Volleyball und Wasserpolo. Die Leichtathletik war mit zahlreichen Einzeldisziplinen vertreten, wie Stabhochsprung oder 110 Meter Hürden. Auf dem Foto seht ihr übrigens den zweifachen Olympiasieger im Diskus, Lars Riedel, der 2000 die Silbermedaille holte.

Außerdem standen zum ersten Mal Triathlon, Taekwondo und Trampolinspringen mit auf dem Programm.

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