Die Eishockey-WM 2009 in der Schweiz

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Die Eishockey-WM 2009 in der Schweiz

Vom 23. April bis 10. Mai jagen die Kufenflitzer dem Puck nach. Das Turnier der besten Herren-Mannschaften der schnellsten Sportart der Welt wird in Bern und Zürich-Kloten in der Schweiz ausgetragen. 16 Mannschaften küren den Nachfolger von Russland. In vier Gruppen spielen je vier Nationalteams.

Elf Jahre nach 1998 findet vom 24. April bis 10. Mai 2009 wieder eine IIHF Weltmeisterschaft in der Schweiz statt. Es ist die insgesamt 73. Austragung des Titelkampfes und das grösste in der Schweiz stattfindende Sportereignis des Jahres. Das Organisationskomitee erwartet über 300.000 Besucher in den Arenen. Rund 600 Millionen Zuschauer weltweit dürften die WM an den Fernsehern verfolgen. Insgesamt werden 56 Spiele ausgetragen.

Für die WM haben sich qualifiziert:

Gruppe A: Bulgarien, Kanada, Slowakei, Ungarn

Gruppe B: Deutschland, Frankreich, Russland, Schweiz

Gruppe C: Lettland, Österreich, Schweden, USA

Gruppe D: Dänemark, Finnland, Norwegen, Tschechien

 

Der Spielmodus:

 

Die Vorrunde:

In der Vorrunde werden 24 Spiele ausgetragen. In den einzelnen Gruppen spielt jede Mannschaft ein Mal gegen jede andere. Für einen Sieg bekommt das Team 2, für ein Unentschieden einen Punkt. Haben zwei Mannschaften am Ende gleich viele Punkte, zählt zunächst die Tordifferenz. Haben zwei Mannschaften gleich viele Punkte und Tore, zählt der direkte Vergleich der beiden.

 

Abstiegsrunde:

Die vier Mannschaften, die in der Vorrunde Gruppenletzte waren, müssen nochmals gegeneinander antreten. Dabei werden die vorher gewonnen Punkte nicht mitgezählt. Jede Mannschaft spielt gegen jede. Die zwei letzten Mannschaften steigen ab.

Die Zwischenrunde:

Die ersten drei Teams jeder Gruppe kommen in die Zwischenrunde. Die Punkte, die man gegen Mannschaften gewonnen hat, die weiter kommen, werden gutgeschrieben. In der Zwischenrunde gibt es zwei Gruppen zu je 6 Mannschaften.

Die drei Erstplatzierten der Vorrundengruppen A und D bilden die Gruppe E.

Die drei Erstplatzierten der Gruppen B und C kommen in Gruppe F.

 

Die Endrunde:

Jeweils die vier Ersten der Gruppen E und F erreichen das Viertelfinale. Hier gilt das K.O.-System. Das heißt, wer gewinnt kommt ins Halbfinale, wer verliert scheidet aus. Die beiden Mannschaften, die das Halbfinale verlieren, spielen am 13.05. um Platz 3. Die beiden Sieger stehen im Endspiel (10.05.) und wer gewinnt, ist Weltmeister 2009!

Deutschland 2010

Schon jetzt freuen wir uns auf die IIHF Weltmeiterschaft in Deutschland vom 7. - 23. Mai 2010. Die letzte WM war 2001 in der Bundesrepublik ausgetragen worden. Das Eröffnungsspiel am 7. Mai 2010 könnte als wahrhaft historisches Ereignis in der Gelsenkirchener VELTINS-Arena gefeiert werden: Eine mit 75.976 Zuschauern ausverkaufte Arena würde einen "GUINNESS WORLD RECORD(TM)" bedeuten. Das Kontingent der ersten Vorverkaufsphase von über 60.000 Karten ist bereits vergriffen. Der erste Weltrekord der WM 2010 ist also zum Greifen nahe.


 


 

Doch jetzt kommt erst einmal die WM in der Schweiz. Die deutschen Spiele sowie weitere Begegnungen werden auf dem TV-Sender DSF übertragen. 

Wie der aktuelle Tabellen- und Spielstand aussieht, das könnt ihr auf der offiziellen WM-Seite oder auf der Seite des Deutschen Eishockey-Bundes erfahren.


Text: rr/ab, Stand: 20.04.09, Fotos: Swiss Ice Hockey Association (Actionbilder), Deutscher Eishockey-Bund (Nationalmannschaft).


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