World Games 2005

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World Games 2005

Mit einer spektakulären Eröffnungsfeier beginnen am 14. Juli um 20.15 Uhr in der Duisburger MSV-Arena die World Games 2005. Bis 24. Juli stehen die Städte Duisburg, Bottrop, Oberhausen und Mülheim an der Ruhr ganz im Zeichen des Sports.


Seit ihrer Gründung im Jahr 1981 finden die World Games alle vier Jahre - immer ein Jahr nach den olympischen Sommerspielen statt - auch in Deutschland waren sie bereits einmal zu Gast.

Bei der ersten Auflage 1981 im amerikanischen Santa Clara waren "nur" knapp 1300 Sportlerinnen und Sportler in 18 verschiedenen Disziplinen am Start. Die 3. World Games richtete 1989 die Stadt Karlsruhe aus. Die Zahl der Athletinnen und Athleten war damals bereits auf knapp 2000 angestiegen, die Anzahl der Sportarten betrug 19. Karlsruhe fügte sich damit nahtlos in die Reihe von Großstädten auf drei Kontinenten, die die World Games bisher veranstaltet haben: Großbritanniens Hauptstadt London 1985, die niederländische Stadt Den Haag 1993, der bekannte Skiort Lahti in Finnland 1997 und Akita in Japan 2001.

Mit mehr als 3000 Aktiven aus über 100 Ländern werden die World Games 2005 die bisher größten aller Zeiten sein.

Prüfstein für neue Sportarten

Zweck der World Games war die Entwicklung einer Multisport-Veranstaltung für Sportarten (und/oder Disziplinen), die nicht zum Programm der Olympischen Spiele gehörten. Ziel war, die Aufmerksamkeit in den Medien und das Interesse der Zuschauer zu steigern. So sollte den Verbänden dabei geholfen werden, ihre Sportarten weiterzuentwickeln und bekannter zu machen. Anders als bei den Olympischen Spielen sind es nicht die einzelnen Nationen, die ihre Sportlerinnen und Sportler zu den World Games melden, sondern die Verbände, in denen die Sportarten organisiert sind. Die World Games sind seit jeher ein Sprungbrett für Trendsportarten auf dem Weg in das olympische Programm. Beach-Volleyball zum Beispiel gehörte früher zu den World-Games-Sportarten und ist inzwischen olympia-reif.

Mini-Olympiade

Artistisch, tänzerisch, präzise, kämpferisch, kräftig und nicht zuletzt "trendy" - die World Games-Disziplinen vereinen viele Attribute auf sich. Schwergewichtig wie ein Sumo-Ringer, wasserfest wie ein Kanupolospieler, dynamisch wie eine Aerobictänzerin - die rund 3500 teilnehmenden Sportler und Sportlerinnen bieten jeder auf seine/ihre Weise Anschauungsunterricht in Sachen Durchsetzungsvermögen, Leistungsbereitschaft, Disziplin sowie Mut. Allen gemeinsam ist der Wille, sich im Wettbewerb den Besten der ganzen Welt zu stellen und sich an ihnen zu messen. In 40 Sportarten von Aikido bis Wasserski werden rund 3500 Sportlerinnen und Sportler aus 100 Nationen um die Medaillen kämpfen. In 178 Einzeldisziplinen werden Wettkämpfe ausgetragen. Insgesamt werden 963 Medaillen vergeben.

Seit dem Jahr 2000 befinden sich die World Games unter der Schirmherrschaft des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Dieses unterstützt die gastgebende Stadt bei der Organisation und Durchführung der Spiele.

Bei den Spielen in 27 Sportstätten werden 500.000 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet.

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