Gehirnsport: Schach

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Gehirnsport: Schach

Bevor man auf dem Schachbrett einen Zug macht, sollte man versuchen hervorzusehen wie der Gegner darauf antworten wird. Auf der Suche nach dem richtigen Zug müssen die Spieler Verstand, Gedächtnis und Logik ins Spiel bringen, dazu noch eine Prise Einfühlung und Eingebung. Schach ist seit Jahrhunderten ein Gehirnsport für Jung und Alt.

Niemand weiß genau, wie das Schach-Spiel entstanden ist. Seine Existenz lässt sich bis ins Jahr 500 nach Christus zurückverfolgen. Wissenschaftler vermuten, dass es sich von Nordindien aus in alle Himmelsrichtungen ausgebreitet hat. Dafür spricht beispielsweise, dass die Grundstellung der Schachfiguren der Personen-Stellung im damaligen indischen Heeres entspricht: In der Mitte steht der König, daneben der Oberbefehlshaber (damals der Wesir, heute die Dame), rechts und links die Elefanten, die Pferde, die Wagen und das Fußvolk davor.

Vom Norden Indiens aus verbreitete sich das Sachachspiel schon bald nach Persien und in die arabische Welt. Während der Blütezeit des Islam, zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert, war Schach sehr beliebt und erfreute hohen gesellschaftlichen Ansehens . Die Araber waren große Mathematiker und das geometrische Wesen des Schachspiels fügte sich gut in ihre wissenschaftliche Interessen.

Den europäischen Kontinet erreichte das Schachspiel durch Kriege, Eroberungen und Handel. Ab dem 11. Jahrhundert war das Brettspiel in Europa bereits weit verbreitet. Nach 1460 entwickelten sich die Regeln des Schachspiels zu dem was sie heute sind. Dank der neuen Regeln erlebte das Schach ab eine zweite Blüte. Es war ein schnelles, dynamisches Spiel geworden. Das "Mattsetzen" wurde jetzt einfacher.

Viele unterschiedliche Länder und Kulturen haben im Laufe der Jahrhunderte große Schachspieler hervorgebracht: so war zum Beispiel im 18. Jahrhundert Paris ein Zentrum des "Schachlebens". Später, im 19. Jahrhundert, tummelten sich die besten Schach Spieler in London. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts bildeten sich überall in der Welt Leistungszentren - in Mitteleuropa ( Berlin, Wien, Budapest), in der damaligen Sowjetunion und in Nord- und Südameriks. Schach war endgültig zu einem Spiel für jedermann geworden.

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