Ein paar Fragen zu Jiu-Jitsu an Bettina:

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Ein paar Fragen zu Jiu-Jitsu an Bettina:

Wir haben Bettina noch einen Fragebogen geschickt, weil wir noch mehr über Jiu-Jitsu wissen wollten. Hier sind ihre Antworten:

Frage: Jiu-Jitsu bedeutet die sanfte Kunst, aber man lernt Würgegriffe, Festhaltegriffe, Fauststoß was ist denn daran sanft?

Bettina: Das "Sanfte" daran ist, dass man sich gegen einen Angriff wehren kann, ohne sich viel anstrengen zu müssen.

Frage: Was gefällt dir am besten an der Sportart?

Bettina: Das man lernt mit seiner Kraft umzugehen.

Frage: Trainieren Mädchen und Jungen zusammen?

Bettina: Beim Training sind wir eine gemischte Gruppe.

Frage: Du hast geschrieben, du wolltest Jiu-Jitsu anfangs wegen der Selbstverteidigung erlernen. Hattest du Angst angegriffen zu werden? Hast du jetzt weniger Angst, wenn du in eine merkwürdige, vielleicht auch gefährliche Situation kommst?

Bettina: Angst hatte ich eingentlich nicht. Man sollte trotzdem die Lage der Situation nicht überschätzen, wenn man einmal wirklich in so eine Lage kommt.

Frage: Musstest du dein Können schon mal im normalen Leben, also nicht nur im Training anwenden? Hat dir deine Fallschule zum Beispiel schon mal etwas genützt?

Bettina: Nein, und ich hoffe, dass ich es nie anwenden muss.

Frage: Hilft einem Jiu-Jitsu, wenn man aufmüpfige Brüder hat?

Bettina: Nur, wenn die aufmüpfigen Brüder nicht auch Jiu.Jitsu machen. In unserem Fall auch kein Problem, da ich einen höheren Grad habe.

Frage: Stimmt es, dass man bei Jiu- Jitsu einfach den ganzen Körper trainiert, Bein-, Arm-, Rücken- und Bauchmuskeln gleichermaßen und dass man sich auch sehr konzentrieren muss?

Bettina: Ja.

Frage: Wie läuft so eine Prüfung ab? Aus was besteht sie? Wird man da auch angegriffen? Gibt es für jede Gürtelart auch bestimmte Übungen, die man können muss?

Bettina: Also als erstes will/wollen der/die Trainer die Fallschule sehen. Dann sagen sie z.B. 8 Handgelenksgriffe und die muss man ihnen zeigen. Nach den Übungen fragen sie die Theorie. Danach sind die Würfe an der Reihe und am Schluss - je nachdem, welchen Gürtelgrad man machen möchte, - die Abwehraktionen. Eigentlich wird man immer vom Partner angegriffen. Bestimmte Übungen für den Gürtel gibt es eigentlich nicht. Man lernt so viel, dass man daraus wählen kann, welche Übung man zeigen möchte.

Frage: Was unterscheidet den Orangen Gürtel-Träger vom Schwarzen Gürtel? Kann der einfach nur weniger Griffe? Oder ist er weniger elegant? Oder fällt er nicht so gut?

Bettina: Der Orange- Gürtel-Träger kann einfach nur weniger Griffe.

Frage: Was zeichnet einen guten Jiu-Jitsu Sportler aus?

Bettina: Disziplin vor dem Trainer und Selbstbeherrschung.

Frage: Was muss man mögen oder gut können, damit einem Jiu-Jitsu gefällt und man auch gut darin werden kann?

Bettina: Sportliche Betätigung.

Frage: Wie bist du überhaupt auf diese Sportart gekommen?

Bettina: Meine Eltern haben es mir vorgeschlagen.

Frage: Ist Jiu-Jitsu normalerweise eine Angriffs- oder eine Verteidigungskunst?

Bettina: Normalerweise ist es eine Verteidigungskunst.

Frage: Diese Sportart kommt aus Japan, erfahrt ihr dann auch etwas über Japan und seine Kultur?

Bettina: Wir sprechen schon darüber, aber nicht gezielt.

Frage: Weißt du, wie alt diese Sportart eigentlich ist und wie sie nach Europa kam?

Bettina: Sie ist vor ungefähr 1000 Jahren entstanden. Mitte des 19. Jahrhunderts kam Jiu-Jitsu durch japanische Offiziere und Studenten nach Europa.

Frage: Mit wie vielen Jahren kann man anfangen Jiu-Jitsu zu machen?

Bettina: Das kann man nicht so genau festlegen. Ich finde, das ideale Alter sind 10 Jahre. Wenn man jünger ist, nimmt das weniger ernst.

-ab-20.10.03 Fotos: Familie Krammer.

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