Der Weißstorch

Berühmte Personen

Der Weißstorch

Viele Leute kennen die Geschichte vom Klapperstorch der die Kinder bringt. Mit Kindern hat er zwar nichts am Hut, trotzdem ist der große Zugvogel ein interessantes Tier...

Merkmale


Der Weißstorch ist zwischen 80 bis 100 Zentimeter groß und hat eine Flügelspannweite zwischen 200 bis 220 Zentimeter. Das Gewicht beträgt meist zwischen 2,5 bis 4,5 Kilogramm.


Nur die Schwungfedern sind schwarz, sonst ist der Storch komplett weiß, woher sich der Name auch ursprünglich ableitet. Weil der Weißstorch sich nur durch klappern verständigen kann wird er auch oft Klapperstorch genannt.

  

Ernährung

Der Weißstorch ernährt sich hauptsächlich von Kleintieren, wie z. B. Regenwürmer oder Mäuse.


Er frisst aber auch gelegentlich Körner und Essensreste, falls er welche findet.


Normalerweise durchstöbert er seichte Gewässer nach Kleintieren, er hat eine interessante Fangmethode bei der er wie versteinert dasteht und von einer Sekunde zur nächsten Blitzschnell angreift.

Nist- und Brutverhalten

Der Weißstorch nistet auf den verschiedensten Plätzen. Am liebsten mag er es warm und sucht die Nähe seichter Gewässer. Meist verlassen die Tiere ihren Nistplatz jahrelang nicht.


Meistens werden 3 5 Eier gelegt, Storcheneier sind ungefähr doppelt so groß wie Hühnereier.

Zugvögel auf großer Reise

Wenn der Winter beginnt verlassen die Störche ihre Brutplätze in Europa und Asien und fliegen nach Afrika um zu überwintern. Zwar ist die Wanderung der Störche nicht so spektakulär wie z. B. die der Gnus oder Zebras, dennoch ist es interessant, Storchenschwärme am Horizont zu beobachten. Gerade weil sie lange Strecken zurücklegen, kann man sehen, wie sie in einer energiesparenden Formation fliegen.



Wenn ihr sehen möchtet, welche Route die Störche zurücklegen, könnt ihr auf http://kinder.wetter.com die Route der Vögel sehen.

Mehr über Vögel, ihren Körperbau, ihre Sinne und das Vogeljahr erfahrt ihr im WAS IST WAS Band 40 Vögel.

Bilder: Wikipedia, Bamse, GNU-FDL, Henrick Olympus, GNU-FDL, André Karwath, GNU-FDL


Autor: Christian Rosenbauer, Stand März 2009.


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