Adeliepinguine

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Adeliepinguine

Watschelnde Faulenzer? Von wegen, Adeliepinguine sind elegante Schwimmer und im Wasser auch besonders schnell. Und das ist noch nicht alles, diese Tiere unternehmen eine Tierwanderung, die es in sich hat.

Aussehen

Man erkennt den Adeliepinguin an seinen Augen. Denn um seine Augen sind jeweils weiße Ringe zu sehen, dadurch wirken sie fast wie aufgeklebt.


Diese Pinguinart ist etwa 55 cm groß, wiegt ca. 4 5 Kilogramm und kann bis zu zehn Jahre alt werden. Der Schnabel dieses Pinguins ist schwarz und mit Federn bedeckt. Viele Menschen sehen den Adeliepinguin als "den" typischen Pinguin an.


Seinen Namen hat er übrigens vom Seefahrer Jules Dumont d'Urville bekommen. Dieser benannte die Pinguine nach seiner Frau Adelié.


Neben dem Kaiserpinguin ist er die einzige Art, die auf dem Hauptteil des antarktischen Kontinents vorkommt. Es gibt ca. 10 Millionen Adeliepinguine rund um die Antarktis. Seine Art ist die wohl am weitesten verbreitete und häufigste Pinguinart.

Nahrung und Brutverhalten

Die Adeliepinguine fressen, wie alle Pinguinarten, verschiedene Fische, am liebsten aber den Krill. Das ist eine Leuchtkrebsart, welche in der antarktischen Region in großen Schwärmen auftritt.


Weibchen sind mit drei bis vier Jahren und Männchen mit vier bis sechs Jahren geschlechtsreif.


Sein Nest baut der Adeliepinguin aus in der Umgebung aufgesammelten Kieselsteinchen. Dabei bevorzugt er, wenn möglich, immer denselben Brutplatz. So brütet er bevorzugt am selben Platz wie das Jahr zuvor. Innerhalb von sechs Wochen brütet er zwei je 80 g schwere Eier aus. In der Regel werden beide Küken großgezogen. Danach dauert es noch einmal sechs Wochen bis die Küken 'flügge' sind. Durch die kurze Brutzeit kann der Adeliepinguin den antarktischen Sommer nutzen, während dem 24 Stunden lang die Sonne scheint. Er legt sich beim Brüten hin und wärmt in seiner Brutfalte die zwei Eier.

  

Pinguine auf Reise

Von Ende Februar bis Mitte März mausern sich die Altvögel und kehren ins offene Meer zurück, wo sie oft bis zu 1000 km von der Küste entfernt angetroffen werden. Während dieser Zeit lauern viele Gefahren im offenen Meer: neben gefährlichen Tieren gibt es auch gefahrvolle Ströme, die alles mit sich reißen, was ihnen in die Quere kommt. Viele Pinguine kommen während dieses Zeitraumes um.


Wenn du dir auf einer Karte anschauen möchtest, wo die Pinguine leben und wohin sie ihre Tieranderung bringt, dann sieh dir doch http://kinder.wetter.com genauer an.

Bilder: Wikipedia,

Autor: Christian Rosenbauer, Stand März 2009

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