1-2-3 Küken aus dem Ei

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1-2-3 Küken aus dem Ei

Passend zum baldigen Osterfest haben die Besucher Gelegenheit, allerlei über Huhn und Ei zu lernen. Vom 20.3. 2004 bis zum 12.4. 2004 schlüpfen dort täglich Küken. Außerdem gibt es noch Bastelaktionen, ein Osterrätsel und an den Wochenenden könnt ihr ein Nest für eure selbstgefärbten Ostereier basteln.

Ihr habt im Museum die besondere Gelegenheit, Küken beim Schlüpfen zuzusehen. Außerdem sind noch mehrere Hühner und ein Hahn zu bewundern. Der macht sich ab und zu durch lautes Kikerikiii bemerkbar, während die Hühner immer mal wieder gackern und gurren. Fast wie im richtigen Leben. Übrigens sind das besondere Hühner mit befiederten Füßen. Sozusagen die Punker unter den Hühnern.

In 19 Tagen vom Ei zum Huhn

Anschließend bekommt ihr den Brutschrank und Schlupfkasten erklärt. Im Brutkasten liegen die Eier 19 Tage bei konstanter Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Der Brutkasten ersetzt die Glucke, die sonst die Eier bebrüten würde. Nach 19 Tagen, in denen sich das Küken im Ei entwickelt, kommen die Eier in den so genannten Schlupfkasten.

Im Schlupfkasten herrschen durchgehend 37° Celsius und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die hohe Luftfeuchtigkeit ist wichtig, damit die Küken die Eihaut leichter zerreißen können. Dennoch ist es ein anstrengendes Unterfangen. Die kleinen Küken sind förmlich außer Atem, wenn sie geschlüpft sind.

Nach 12 Stunden Ruhepause im Schlupfkasten werden sie dann in die Freiheit entlassen. Dazu haben die Museumsmitarbeiter einen runden Tisch mit fast zwei Metern Durchmesser gebaut und eingezäunt. Unter einer Wärmelampe toben dort die kleinen Küken herum, lassen sich füttern und manchmal auch streicheln.

Schwein gehabt!

Im Museum wird eine spezielle Hühnerrasse ausgebrütet. Sie sind auf besonders leichtes Schlüpfen gezüchtet. Das heißt, die Eierschale und Eihaut reißen besonders leicht, sodass die Küken sich problemlos aus ihrer schützenden Umhüllung befreien können. Im Gegensatz zu ihren gleichrassigen Kollegen haben die Museumshühner es gut getroffen. Während die einen nach 6 Wochen Wachstum zum Schlachten kommen, werden die Museumsküken und Hühner an einen Bauernhof in der Nähe Nürnbergs abgegeben.

Wollt ihr auch mal zuschauen, wie ein Küken schlüpft und euch interessante Informationen über Hühner erzählen lassen? Oder wolltet ihr schon immer mal wissen, was zuerst da war, Henne oder Ei? Dann schaut doch mal im Museum vorbei.

Es hat geöffnet: Samstags von 14.00-17.30 Uhr sowie sonn- und feiertags von 10.00-17.30 Uhr. Unter der Woche könnt ihr euch mit eurer Schulklasse oder Kindergartengruppe anmelden. In den Osterferien ist vom 5.4.-10.4. 2004 jeden Tag von 14.00-17.30 offener Betrieb.

Und auch andere Museen in Deutschland bieten ein Osterprogramm an. Das Landesmuseum Mannheim zeigt momentan eine Ausstellung über Stromgitarren. Noch bis 6. Juni habt ihr Gelegenheit, euch über die Geschichte des wichtigsten Instruments der Rockgeschichte zu informieren.

Und auch das Deutsche Museum in München stillt euren Wissensdurst mit einem besonderen Osterprogramm, der Aktion Achtung!Wissensdurst!

Mehr über Tiere auf dem Bauernhof erfahrt ihr auch im WAS IST WAS Band 117: Bauernhof erfahren.

Bald nur noch glückliche Hühner?

Text: -jj- 25.3. 2004

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