Bundeswettbewerb: "Bio find ich kuh-l"

Berühmte Personen

Bundeswettbewerb: "Bio find ich kuh-l"

In letzter Zeit ist immer häufiger von Bioprodukten und Ökolandbau die Rede gewesen. Wegen der Besorgnis erregenden Skandale in der Nahrungsmittelindustrie - z.B. Stichwort "Gammelfleisch" - machen sich offenbar immer mehr Menschen darüber Gedanken, was sie essen. Auch die Supermärkte haben reagiert und bieten eine breite Palette von Ökoprodukten an.

 

Aber was bedeutet das eigentlich - bio. Und was macht einen Ökobauern aus? Was erkenne ich am Code auf dem Ei? Welchen Weg legt das Getreide zurück, bis es als Brot im Supermarkt wieder ankommt? Oder: Was können echte Spürnasen alles aus Bio-Lebensmitteln machen, damit sie bio-fit werden? Diese und viele weitere Themen könnt ihr einmal genauer unter die Lupe nehmen, wenn ihr mit eurer Klasse am Bundeswettbewerb Bio find ich kuh-l teilnehmt.



Alle Schüler können mitmachen

Ganz egal, ob ihr noch in Grundschule geht oder schon eine weiterführende Schule besucht - der Wettbewerb des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft steht allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 3 bis 11 offen. Die Beiträge können in Klassen-, Kurs- oder Projektarbeiten entstehen.

Auch außerschulische Gruppen wie kirchliche Jugendtreffs, Horte, Naturschutzorganisationen oder Pfadfinder können teilnehmen.  Aber auch Einzeleinsendungen von besonders engagierten Teilnehmern werden akzeptiert. Die Bewertung erfolgt in fünf Alterskategorien.



Von der Website bis zum Musikvideo

 

Wählen könnt ihr aus fünf verschiedenen Wettbewerbskategorien: Ihr habt die Möglichkeit eine eigene Website zum Thema zu basteln, ein Hörspiel oder eine Reportage aufzunehmen oder mit Pinsel und Schere ein Plakat oder eine Skulptur zu fertigen, einen Kurzfilm zu drehen oder ein Lied oder Musikvideo aufzunehmen. Wie ihr euren Beitrag optisch und inhaltlich gestaltet, ist eurer Fantasie überlassen. Hauptsache, eure Einsendung dreht sich rund um das Thema Ökolandbau.

Holt euch Ideen!

Falls ihr euch ein paar Anregungen holen möchtet auf dieser Seite sind einige Ideen aufgelistet und die Vorgaben für die Umsetzung genau erklärt. Ihr könntet beispielsweise ein Interview mit einem Ökobauern führen, den Wandel der Brotherstellung online dokumentieren, einen Biobauernhof malen oder eine Collage basteln. Im Wettbewerbsarchiv (rechte Spalte) findet ihr außerdem einige der besten Einsendungen aus vier Jahren Bundeswettbewerb "Bio find ich kuh-l".

Sufen bei Ökolandbau

Und wenn ihr noch mehr über die Biolandwirtschaft wissen wollt: Zeitgleich mit dem Start des Bundeswettbewerbs ist auch www.oekolandbau.de ans Netz gegangen, das Kinder- und Jugendportal des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, das spannende Themen, Texte und Spiele für euch parat hat. Bei einem Online-Quiz können junge Bio-Fans ihr Wissen auf die Probe stellen und nebenbei eine Menge über die Geschichte der Landwirtschaft, Tiere und Pflanzen erfahren.



Fragt Spezialisten!

Mitmachen und Ideen zum Ausprobieren spielen auf der Öko-Homepage für Kids eine große Rolle. Dort gibt es zum Beispiel Tipps und Tricks wie man sich auf der Fensterbank einen Sprossengarten anlegt oder wie man kinderleicht leckere Gerichte auf den Tisch zaubert. Neugierige können ihre Fragen per e-mail direkt an die Redaktion stellen. Und wer eine richtige Ökofarm live erleben will, findet hier Adressen für Bauernhöfe mit speziellen Angeboten für Kinder und Familien.

Wer gewinnt die Kuh-le Kuh?

Auf dieser Seite findet ihr sämtliche Wettbewerbsbedingungen für Bio find ich kuh-l. Und damit sich das Mitmachen auch lohnt, gibt es natürlich auch was zu gewinnen: Mitmachen lohnt sich! Insgesamt winken 40 tolle Preise. Die ersten Sieger jeder Altersgruppe gewinnen eine dreitägige Reise nach Berlin. Programm-Höhepunkt ist die offizielle Verleihung der Trophäe "Kuh-le Kuh" mit Wettbewerbsschirmherr Ole Tillmann. Sprecht doch einfach mal eure Lehrer auf das Projekt an! Wetten, dass der Unterricht dann doppelt so viel Spaß macht? Einsendeschluss ist übrigens der 18. April 2007.

Nic 17.10.2006 / Foto: Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft

Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder und Links entfernt