Ein Hund kommt ins Haus - Erziehung ist das A und O

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Ein Hund kommt ins Haus - Erziehung ist das A und O

Habt ihr einen Hund? Möchtet ihr einen? Dann solltet ihr euch überlegen, ob so ein Vierbeiner auch wirklich zu euch passt. Was ihr beachten solltet und warum es wichtig ist, den Hund gut zu erziehen, findet ihr hier:

Tiere brauchen viel Bewegung und Abwechslung

Einem Hund Gehorsam beizubringen, ist gar nicht so einfach. Auf der einen Seite soll er seinen eigenen Willen und seine eigene Persönlichkeit haben. Auf der anderen Seite soll er weder den Briefträger anfallen, noch vom Tisch fressen.

Foto: Spielen mit Stöckchen oder Ball lieben viele Hunde.   

Er sollte zwar ein Wachhund sein, aber keinen Besuch angreifen. Hier ein paar Tipps, was bei der Erziehung eines Hundes wichtig ist.

Fester Zeitplan 

Bekommt ein Hund nichts geboten, ist er bald genauso gelangweilt, wie ihr es wärt und dann lässt er sich eben selbst viel Blödsinn einfallen. Vor allem junge Hunde brauchen einen einigermaßen festen Zeitplan, aber innerhalb der Routine mit Fressen, Gassi gehen, Spielen und Schlafen doch auch immer genügend Abwechslung.

Beschäftigung für den Kopf

Dabei kann man besondere Fähigkeiten wie den Jagdtrieb fördern, indem man den Hund etwa Dinge wie eine Zeitung apportieren lässt. Man kann aber auch seinen Bewegungsdrang und seine Konzentration fördern, indem man ihn springen lässt oder einen Parcours für ihn aufbaut. Diese Übungen hängen dann natürlich auch von der jeweiligen Rasse und den besonderen Fähigkeiten und Lieblingsbeschäftigungen der Hunde ab.

Für einen Hund braucht man Zeit

Nur wenn ihr euch viel mit eurem Hund beschäftigt, kann er auch von euch lernen. Er vertraut euch nur, wenn ihr ihm auch Aufmerksamkeit schenkt. Und wenn man seinen Hund überall dabei haben möchte, dann muss er auch gut erzogen sein. Wenn er andauernd bellt, nervt er euch und die anderen. Auch das ist eine Frage der Erziehung.

Foto: Mit Geduld und Ausdauer kann man einem Hund einiges beibringen.



Hunde brauchen konsequente Lehrer

Ein großes Problem bei der Erziehung ist es, dass Lehrer konsequent sein müssen. Und eigentlich müssen sich da alle in der Familie einig sein. Es nützt nichts, wenn du sagst, der Hund bekommt kein Essen vom Tisch, während dein Bruder ihn unter der Tischdecke füttert. Es nützt auch nichts, wenn der eine sagt: Ich will nicht, dass der Hund bei mir im Bett schläft! und der andere kuschelt sich nachts mit seinem Dackel unter die Bettdecke. Alle sollten sich in der Familie - zumindest über grundsätzliche Regeln - einig sein.

Ein Hund ist ein Rudeltier und er folgt seinem Leittier

Ihr müsst euch darüber im Klaren sein, wer in eurer Familie diese Position einnimmt. Akzeptiert der Hund euch als übergeordnet dann folgt er auch und akzeptiert euch als Chef. Ist die Rangordnung von Anfang an nicht geklärt, dann stellen sich kluge Hunde selbst an die Spitze des Familienclans und auf euch kommen schwierige Zeiten zu.

Lob und Tadel

Ihr solltet euren Hund immer nur dann loben, wenn er etwas wirklich sehr gut gemacht hat. Belohnungen wie Streicheln oder einen extra Hundekeks das merkt sich ein Hund und das will er wieder haben. Aber: Eure Befehle sollten immer klar sein. Ein Hund hört an eurer Stimme sofort, ob ihr es ernst meint, unsicher seid oder nur herumalbert.

Folgt euer Hund nicht, dürft ihr auch mal schimpfen und ihm einen Leckerbissen verweigern. Aber bitte: niemals mit der Hand oder irgendeinem harten Gegenstand schlagen. Ein Hund, der vor seinem Herrchen oder Frauchen Angst hat, der ergreift entweder die Flucht oder er wird sich irgendwann wehren. Er lässt seine Angst dann in anderen Situationen heraus und dann kann er unberechenbar und gefährlich werden.

Hunde haben ein anderes Gedächtnis

Ganz wichtig: Die Strafe muss immer sofort nach der "Straftat" folgen. Hunde können sich nicht daran erinnern, was sie vor vier oder fünf Stunden gemacht haben. Läuft ein Hund am Vormittag weg und kommt erst am Abend zurück und ihr bestraft ihn, kann er das nicht verknüpfen. Er denkt dann, er wird bestraft, weil er zurückgekommen ist. Eigentlich müsstet ihr versuchen, ihn schon am Ausbüchsen zu hindern und dafür zu bestrafen sonst haut er bei der nächst besten Gelegenheit wieder ab.

-ab-10.05.04 Text /Fotos: Foto-CDs.

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