Dog-dancing: Harmonie als Leistungskriterium

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Dog-dancing: Harmonie als Leistungskriterium

Der Name sagt alles. Bei dieser Sportart werden sowohl das Zusammenspiel von Hund und Besitzer als auch die vielfältigen und kreativen Aspekte des Tanzens gefördert. Es geht dabei weder um gleichförmige Wiederholungen von Schritten noch um unkontrolliertes Umherspringen. Im Mittelpunkt steht eine zeit- und artgerechte Hund-Mensch-Beziehung, die im Sport ihren Ausdruck findet.

Die Idee geht zum einen auf die Hundeausbildung Lind-art zurück, die Ekhard Lind Ende der 80er Jahre in Deutschland aufbaute. Mit Team-dance trat er als erster in Deutschland an die Öffentlichkeit. In anderen Ländern wurde die Sportart fast zeitgleich als Heel-dance oder Dog-dancing bekannt.

An die Stelle der klassischen Unterordnung tritt die harmonisch-soziale Beziehung zwischen Tier und Mensch als Leistungskriterium. Zeit-, Höhen- und Weitenmessungen werden durch die künstlerischen Elemente Musik, Rhythmus, Klang und Form ersetzt.

Als Sportart eignet sich das Dog-dancing auf Grund der Vielzahl von Bewegungsabläufen und der Abwechslung für den Hund. Eine freundliche und spielerische Atmosphäre ist ebenso Grundvoraussetzung wie der reibungslose Kommunikationsablauf zwischen den Tanzpartnern. Außerdem gilt Dog-dancing als besonders gesundheitsschonende Sportart, weshalb sie als einzige eine Seniorenklasse anbietet und für alle Hunderassen geeignet ist.

Beim Team- oder Dog-dance gibt es verschiedene Leistungsstufen. Erforderlich sind eine fundierte Erziehung und Ausbildung des Hundes. Das Programm setzt sich aus einem Pflicht- und einem Kürteil zusammen. Bewertet wird das Zusammenspiel des Teams, die Leistung des Hundes und die Leistung des Tanz (Hunde)-Führers.

Befürchtungen, dass es sich beim Dog-dancing um eine Vermenschlichung der Hunde handelt, sind bei genauerem Hinsehen gegenstandslos. Solange das Tier nicht überfordert wird und die Regeln eingehalten werden, profitiert der Hund von diesem Beschäftigungs- und Bewegungsspiel. Viele erlernte Bewegungen übernehmen die Hunde im Alltag.

Sollten Sie also einmal einen Hund rückwärts gehen sehen, handelt es sich vermutlich um einen begnadeten Tänzer.

Wer Interesse an Team & Dog-dancing hat, findet die aktuellsten Seminarangebote z.B. auf der Herz für Tiere-Homepage oder auf der Homepage des Hotel Wolf.

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