Advents-Gewinnspiel: Der Berner Sennenhund

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Advents-Gewinnspiel: Der Berner Sennenhund

Der Bernen Sennenhund gehört zu den beliebtesten Familienhunden. Früher wurde er als Hütehund und zum Ziehen von Karren geschätzt. Wir wollen wissen, wo der liebenswerte Kerl seinen Ursprung hat.

Der massige und mit einer Widerristhöhe von bis zu 70 Zentimetern relativ große Hund ist an seinen charakteristischen Fellfarben sofort zu erkennen. Seine langes und glatt bis leicht gewelltes Haar bedeckt seinen Rumpf, Hals, Kopf und Schwanz mit einem schwarzen Mantel.

Von der Nase bis zur Stirn erstreckt sich eine weiße Blesse. Außerdem sind die Schwanzspitze, die Pfoten und ein breites Kreuz auf der Brust weiß. An folgenden Körperstellen finden sich die auffälligen braunroten Flecken: an den Beinen, neben dem Brustkreuz, an den Backen und über den Augen. Die zwei Flecken über den Augen trugen dem Sennenhund auch den Beinamen Vieräuglein ein.

Was bedeutet der Name Sennenhund?

 

Senn oder auch Senner sagt man in Österreich, der Schweiz und Bayern zum Almhirten, der auf der Alm die Milch zu Butter und Käse verarbeitet. Der Name weist darauf hin, dass diese Hunde ursprünglich auf Bauernhöfen oder Almen vorkamen.

Die Geschichte der Berner Sennenhunde

Die Vorfahren der Berner Sennenhunde waren in weiten Teilen der Schweiz verbreitet. Sie wurden zum Bewachen der Höfe, zum Ziehen von Karren und zum Zusammentreiben des Viehs genutzt. Früher nannte man sie Dürrbächler, da sie in diesem südlich von Bern gelegenen Weiler von einem Wirt an durchreisende Händler und Handwerker verkauft wurden.

1907 wurde der Schweizerische Dürrbachklub gegründet, der die Zuchtmerkmale für diesen Rassehund festlegte. Ab 1910 wurden die Tiere dann Berner Sennenhunde genannt, womit auch ihre Verwandtschaft zu den anderen Sennenhunden deutlich wurde

Die Verwandten der Berner Sennenhunde

Heute gibt es drei weitere Schweizer Sennenhunderassen: der große Schweizer Sennenhund (siehe Foto) ist mit einer Widerristhöhe von bis zu 72 Zentimetern und einem Gewicht von maximal 60 Kilogramm der größte von ihnen. Er hat kurzes Haar.

Kleiner als der Berner sind der Appenzeller und der Entlebucher Sennenhund. Die Fellzeichnung ist bei allen vier Sennenhunderassen ähnlich. Die Appenzeller werden auch als Schutz- und Lawinenhunde eingesetzt.

Ist ein Berner Sennenhund etwas für uns?

Berner Sennenhunde eignen sich als Familienhunde, da sie sehr kinderlieb und treu sind. Sie lassen sich gut erziehen, sind aufmerksam und wachsam, kläffen aber nicht übermäßig. Da sie viel Auslauf brauchen, eignen sie sich nicht für die Wohnung. Auch ein Garten ist für ihren Bewegungsdrang nicht ausreichend. Zusätzlich benötigen sie tägliche Spaziergänge sowie sportliche Beschäftigung  um ihren Spieltrieb angemessen ausleben zu können. 

Im Winter fühlen sich die langhaarigen Sennenhunde richtig wohl, während sie im Sommer eher unter der Hitze leiden. Berner Sennenhunde werden durchschnittlich sieben bis acht Jahre alt, wobei Züchter derzeit versuchen, die Lebensdauer der Tiere auf zehn bis zwölf Jahre zu erhöhen.

Und nun unsere Frage: Aus welchem Land stammt die Rasse der Berner Sennenhunde ursprünglich? Bitte schickt die Antwort schnell mit Betreff "Hunde Gewinnspiel" an redaktion@wasistwas.de.

Noch ein Hinweis: Bitte schreibt auch eure Postadresse für den Fall dazu, dass Ihr gewinnt. Keine Angst - die Adressen werden nicht gespeichert oder für andere Zwecke gebraucht.   

Der glückliche Gewinner darf sich über einen Band 11 "WAS IST WAS Hunde. Helden auf vier Pfoten" freuen. Unter allen richtigen Einsendungen entscheidet das Los!

Lösung: Schweiz 

Gewonnen hat:


Nicola H.-M.

Dein Preis wird Dir in den nächsten Tagen zugeschickt!

Text: lm 07.05.06, Foto: wikipedia.org: Berner Sennenhund: steffen heinz.

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