Gärtnern für Kids

Berühmte Personen

Gärtnern für Kids

Überall sprießt und grünt es. Schön für alle Kinder, die in einem Haus mit Garten wohnen, aber wie können Kinder gärtnern, wenn es nur einen Balkon oder eine Fensterbank gibt?

Keine Angst vieles könnt ihr säen und pflanzen, wofür ihr nicht unbedingt einen eigenen Garten braucht. Kräuter, Salate und Blumen gedeihen auch ohne ganz prächtig.

Besonders einfach und schnell wächst Kresse im Zimmer am Fenster. Schon nach wenigen Tagen kann sie geschnitten und auf einem Butterbrot gegessen werden.

Andere Küchenkräuter wie Dill, Petersilie, Schnittlauch oder Basilikum werden in die frische Erde gesät und dann in einen Blumentopf gepflanzt.

Frühlingsblumen wie Primeln, Vergissmeinnicht und Glockenblumen könnt ihr wunderbar in Töpfe oder Körbe einpflanzen. Dazwischen sieht Efeu sehr schön aus.

Selbst angebautes Gemüse und Obst schmeckt doppelt so gut. Auch hier braucht ihr nicht unbedingt ein eigenes Gartenbeet. Ein großer Blumenkasten oder -topf tun es auch.

Kleine Kirschtomaten eigenen sich gut, auch Zucchini lassen sich hervorragend auf dem Balkon ziehen. Besonders lecker schmecken selbstgepflanzte Erdbeeren, hier verwendet ihr am besten Erdbeerbüsche, die es als kleine Jungpflanzen im Gartencenter zu kaufen gibt.

Was gibt es im Garten zu tun?

Falls ihr euer eigenes Beet anlegen wollt, wartet mit den Freibeeten besser noch bis nach den Eisheiligen Mitte Mai.

Im Glashaus könnt ihr bereits Paprika, Sellerie und Tomaten pflanzen. Kohlrabi und Kopfsalat sind unter einer Folie absolut unproblematisch. Im Frühbeet ist es Zeitfür Blumenkohl, Brokkoli und Kohlrabi.

Achtung: die Eisheiligen stehen noch aus, da kann es noch mal Frost geben. Weniger frostempfindliche Sommerblumen wie Ringel-, Korn- und Sonnenblumen könnt ihr jedoch schon vorher aussähen.

Ein kleiner Trick, wenn ihr euch nicht sicher seid, ob es noch mal Frost gibt oder nicht:

Die Natur hat es so clever eingerichtet, dass die Esche erst dann Knospen trägt, wenn kaum noch Nachtfrost zu erwarten ist. Seht ihr also eine blühende Esche, so ist nur noch selten Nachtfrost zu erwarten.

-sw-15.03.02

Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder und Links entfernt