Die Geschichte von Monaco

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Die Geschichte von Monaco

Bereits die alten Griechen gründeten in Monaco die Handelsniederlassung Monoikos; die Römer übernahmen die Stadt ein paar Jahrhunderte später. Die eigentliche Geschichte Monacos beginnt aber erst gegen Ende des 13. Jahrhunderts.

Damals wurde Monaco zum Streitobjekt zwischen den Grafschaften Provence in Frankreich und Genua in Italien.

Ruhe kehrte erst wieder ein, nachdem es Francesco Grimaldi genannt «der Boshafte», im Jahr 1297 gelungen war, mit zwei als Mönchen verkleideten Soldaten die Tore der Stadt zu passieren und sich im Handstreich der Felsenhalbinsel zu bemächtigen. (Deshalb zieren zwei Mönche mit Schwertern das Wappen Monacos.)

Die Familie der Grimaldi schaffte es sich mit großer Zähigkeit und ebensolchem Geschick an der Macht zu halten und sogar durch weitere Ankäufe ihren Besitz auszudehnen. Durch Schutzverträge mit jeweils den richtigen Nachbarn bewahrten sie die politische Unabhängigkeit ihres kleinen Fürstentums durch die Jahrhunderte hindurch bis auf den heutigen Tag.

Dringend gesucht: neue Geldquellen

Den Bewohnern ging es früher gar nicht gut. Monaco hatte keine eigenen Einnahmequellen. Im 19. Jahrhundert sanken dann auch noch die Einnahmequellen aus dem Fischfang drastisch.

Der Aufstieg Monacos begann erst mit dem legendären Casino. Im 19. Jahrhundert waren Glücksspiele wie Roulette in Italien und Frankreich verboten, so dass zahlreiche Zocker nach Monaco reisten, um hier zu spielen. So kamen auch die ersten Reichen und berühmten Menschen nach Monaco. Während damals die Einnahmen aus der Spielbank die Staatskasse füllten, machen diese Gewinne heute keine 5% des Staatshaushaltes mehr aus.

Monaco heute

Monaco ist heute ein eigener kleiner Staat im großen Staat Frankreich. Das Fürstentum Monaco bildet mit dem umgebenen Frankreich eine Wirtschafts- und Zollunion. Außenpolitisch wird Monaco von Frankreich vertreten und beschützt.

Monaco finanziert sich heute im Wesentlichen von Touristen, Kongressen und der Mehrwertsteuer, die ihre reichen Einwohner und die Touristen als einzige Steuern bezahlen. Die 30.000 Einwohner der Stadt genießen Steuerfreiheit; dem Staat genügen die Einnahmen vom Fremdenverkehr und von der Mehrwertsteuer völlig.

-sw/6.9.02-

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