Warum bleiben Spinnen nicht an ihrem eigenen, klebrigen Netz hängen?

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Warum bleiben Spinnen nicht an ihrem eigenen, klebrigen Netz hängen?

Spinnen fangen in ihren Netzen ihre Beute. Dazu benützen sie auch klebrige Fäden. Warum bleiben sie an diesen Klebefäden nicht selbst hängen? Diese Frage stellte Sebastian aus Ingelfingen.

Jede Spinnenart kann in ihren verschiedenen Spinndrüsen unterschiedliche Seidenfäden herstellen. Je nachdem, wozu die Fäden benötigt werden. Eine Kreuzspinne zum Beispiel hat drei verschiedene Drüsen, mit denen sie Speichenfäden, den Rahmen und den Klebstoff für die Fangspirale herstellen.

Die so genannten Klebfadenweberinnen produzieren Klebfäden, die über winzig kleine Leimtröpfchen verfügen, an denen die Beute hängen bleibt. Damit die Spinne nicht selbst an ihrem Netz kleben bleibt, hat sie eine spezielle Netzbautechnik: Zunächst stellt die Spinne das "Gerüst" für ihr Netz her. Das besteht aus einer Fadenbrücke und Speichen- und Rahmenfäden, die nicht klebrig sind. Auf diesen Fäden kann sich die Spinne selbst über das gesamte Netz bewegen, ohne hängen zu bleiben. Die Spiralfäden eines Netzes sind die Klebefäden. Diese werden von außen nach innen eingezogen. Ist das Netz fertig kann die Spinne in der Mitte auf ihre Beute warten.

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