3D-inosaurier

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3D-inosaurier

Bundesweit startet am 19.7.2007 der 3D-IMAX-Film Dinosaurier Giganten Patagoniens. Natürlich geht es im Kino, zumal in einem 3D-Kino, um Unterhaltung. Doch die Produzenten arbeiteten mit einem weltweit angesehenen Paläontologen zusammen, um die Dinos realistisch in Szene zu setzen. Brille auf und ab gehts zu den Dinos nach Feuerland.

Majestätisch zieht ein Komet durch das All, die Kamera fährt durch den Schweif, den er lautlos hinter sich herzieht. In der Ferne ist die Erde zu erkennen, zunächst nur als Lichtpunkt, dann langsam immer größer werdend. Man ahnt, es ist dieser Himmelsstein, der die Weichen des Schicksals auf der Erde neu stellen wird.


Eine fremde Landschaft taucht auf der Leinwand auf, bevölkert von uns heutzutage unbekannten Pflanzen und Tieren. Man spürt die Wärme und Weite der Landschaft und rätselt über die kleinen Tierchen, die den langsam ins Bild schaukelnden Sauriern zwischen den Beinen herumtanzen es sind Säugetiere, unsere frühesten Vorfahren, die hier nicht viel größer als einen Meter sind. Sie werden vom Einschlag des Kometen profitieren.


Auch im Ozean tummeln sich unbekannte Tiere und Pflanzen, auch wenn man glaubt, einige Silhouetten erkennen zu können, etwa die eines Delphins. Spätestens, wenn jedoch der das Meer beherrschende Räuber Liopleurodon an der Kamera vorbeizieht, weicht jede vermeintliche Vertrautheit dem Erstaunen ob solch fremdartiger Lebewesen.


Dann wechselt der Film in die Gegenwart. Eine Gruppe von Wissenschaftlern, unter der Leitung des berühmten Paläontologen Rodolfo Coria, untersucht versteinerte Dinosaurierspuren im Boden Patagoniens, einem Landesteil von Argentinien. Nun folgt die wissenschaftliche Erklärung der gerade als Computeranimation gezeigten Zeitreise in die Vergangenheit der Erde. Immer wieder wechselt der Film auf diese Weise zwischen Vergangenheit und Gegenwart, springt zwischen Unterhaltung und Wissenschaft.


Wissenschaftliche Beratung


Professor Rodolfo Coria ist ein weltweit anerkannter Paläontologe, er beschäftigt sich also mit ausgestorbenen Tieren, insbesondere Dinosauriern. Seine wissenschaftliche Beratung des Filmteams macht den Film zu mehr als einem reinen Unterhaltungsfilm.


Professor Coria war unter anderem an der Entdeckung der größten, bislang bekannten Landlebewesen beteiligt: Giganotosaurus und Argentinosaurus. Zudem konnte er erstmals die versteinerten Embryos einiger Pflanzenfresser untersuchen. Dabei konnte sogar die Hautstruktur wiederhergestellt werden.


Dinos in 3D


Gezeigt wird der Film als Digitalprojektion in 3D. Digitalprojektion heißt, dass keine Filmrolle mehr mechanisch bewegt wird, sondern die Filmdaten werden wie mit einem überdimensionalem Beamer auf die Leinwand geworfen. Durch die digitale Technik sind die Farben brillanter und das Bild ist viel ruhiger.


Der 3D-Effekt kommt dadurch zu Stande, dass der Projektor zwei leicht versetzte Bilder auf die Leinwand wirft. Dabei passiert der Lichtstrahl je einen Filter. Eine spezielle Brille wird von einem Computer angesteuert und dunkelt abwechselnd das linke und rechte Auge ab. Somit bekommt jedes Auge ein leicht versetztes Bild zu sehen, die im Gehirn zu einem dreidimensionalen Bild verschmolzen werden.


Wer noch nie in einem 3D-Kino war, kann sich auf etwas gefasst machen man zuckt unwillkürlich zurück, wenn scheinbar wenige Zentimeter entfernt der Kopf eines Sauriers an einem vorbei streift. Ein faszinierender Effekt und eine gehörige Portion wissenschaftlich fundierter Nervenkitzel für die Besucher!


Die Produzenten haben außerdem ein 18-seitiges Begleitheft erstellt, dass auch für den Unterricht geeignet ist. Es liegt in vielen Kinos aus und kann auch unter http://www.fantasiafilm.de oder http://www.cinemagnum.de heruntergeladen werden.

Wenn dich die Tiere der Urzeit interessieren, dann wirf doch einen Blick in unseren WAS IST WAS-Band 15: Dinosaurier

Text: -jj- 18.7.2007 // Bilder: © Fantasia Film GmbH

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