Mobile Zeiten der ADAC wird hundert Jahre

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Mobile Zeiten der ADAC wird hundert Jahre

Seit es Menschen gibt, haben sie das Bedürfnis, schnell und bequem von A nach B zu kommen sei es, um zur Arbeit zu fahren, sich zu vergnügen oder um etwas zu transportieren. In den vergangenen hundert Jahren ist gerade dieser Wunsch nach schneller und bequemer Mobilität dank des technischen Fortschritts wahr geworden.

Zeitreise durch ein Jahrhundert

Unter dem Titel "mobile zeiten" werden die Entwicklung der Mobilität und die Geschichte des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs jetzt in einer großen Jubiläumsausstellung des Deutschen Museums München präsentiert. Die Ausstellung in der Großen Orangerie des Schlosses Charlottenburg in Berlin zeigt in einer Zeitreise durch die Mobilität von 1903 bis heute die Bedeutung vor allem des Automobils.

Die Ausstellung "mobile zeiten" die täglich außer Montag von 9 Uhr bis 17 Uhr vom 25. Januar bis zum 16. März in der Orangerie geöffnet ist wird im Jubiläumsjahr des ADAC nach Berlin auch in Hamburg, Stuttgart, Frankfurt am Main und in München gezeigt.

ADAC in Feststimmung

Das Club-Jubiläum wird überall in Deutschland mit vielen Veranstaltungen gefeiert. Ein Festakt, eine Oldtimer-Sternfahrt und ein bundesweiter Tag der Verkehrssicherheit sind geplant. Am 24. Mai findet rund um das neue Stuttgarter Schloss ein Familientag statt. Erwachsene und Kinder haben die Gelegenheit, bei Spiel, Sport und Spaß den großen ADAC-Tag zu feiern. Mit einem Feuerwerk wird das Geburtstagsfest für die Bevölkerung gegen 23 Uhr zu Ende gehen.

Bundesweites Trainingsprogramm

Der 28. Juni steht ist bundesweit der "Tag der Verkehrssicherheit": In zahlreichen Städten werden Aktivitäten rund um dieses Motto stattfinden. Geboten werden neben Elementen aus dem ADAC-Sicherheitstraining auch Fahrradturniere, Sprit-Spar-Trainings sowie Kettcar- und Inline-Skate-Parcours. Bei der zentralen Veranstaltung in Hamburg werden im Rahmen einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde ADAC-Präsident Peter Meyer und Dr. Erhard Oehm, ADAC-Vizepräsident für Verkehr, mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Industrie das Thema "Unfallfreier Straßenverkehr - eine Vision" diskutieren.

Gründung des ADAC

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) ist mit rund 14,6 Millionen Mitgliedern der derzeit der größte Automobil-Club in Europa. Der Verein bietet seinen Mitgliedern rund um die Uhr Hilfe, Schutz und Rat. Der Club wurde 1903 in Stuttgart von 25 begeisterten Motorradfahrern als Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung (DMV) gegründet. Die Zahl der Mitglieder nahm ebenso schnell zu wie die Art der Kraftfahrzeuge. 1911 wurde daher der Name Allgemeiner Deutscher Automobil-Club gewählt. Im Dritten Reich musste der ADAC wie alle anderen Clubs seine Organisation an einen Einheitsclub abgeben.

Eine neue Epoche beginnt

Der Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg gelang 1946 in München, dem Sitz des alten und neuen ADAC. Mit 5000 Mitgliedern startete er in eine neue Epoche. Im Jahr 1953 wurde unter dem Namen ADAC Straßenwacht die Pannenhilfe des Clubs wieder ins Leben gerufen. 1965 überschritt der Club seine damalige Traumgrenze von einer Million Mitglieder. Nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde die Zehn-Millionen-Grenze überschritten.

Die gelben Engel

Das Erscheinungsbild der fleißigen Helfer hat sich im Laufe der Jahre grundlegend gewandelt. In den 50er Jahren salutierten die Straßenwachtfahrer noch, wenn sie ADAC-Mitgliedern begegneten. Kein Wunder, dienten die 60 Pannenhelfer 1954 doch nahezu ausnahmslos als Soldaten. Im Zivilleben waren die meisten von ihnen Handwerker. Heute sind die rund 1700 Gelben Engel grundsätzlich ausgebildete Kfz-Mechaniker mit mehrjähriger Berufserfahrung bevorzugt im Kraftfahrzeug-Elektrik-Gewerbe. Ein Pannenhelfer ist mindestens Kfz-Geselle, häufig sogar -Meister und hauptberuflich für den ADAC tätig.

24.1.03 sw- Text/ Bild: Mit freundlicher Genehmigung des ADAC Pressedienstes.

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