Die Französische Revolution - Hintergründe

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Die Französische Revolution - Hintergründe

Die Französische Revolution begann 1789 mit dem "Sturm auf die Bastille". Sie brach aus, weil sich in Frankreich die Spannung zwischen der absolutistischen Monarchie und dem aufstrebenden Bürgertum zur Staatskrise verdichtet hatte. Schließlich entlud sie sich mit viel Gewalt in der Revolution.

Was versteht man unter Absolutismus?

Der Absolutismus war eine Form der Königsherrschaft, bei der der König absolut, also ohne Kontrolle oder Mitsprache von anderen, Gesetze erlassen und herrschen kann. Die wichtigsten Triebkräfte, die letztlich zum Aufstand gegen die absolutistische Herrschaft führten, waren der Liberalismus, also freiheitliche Gedanken, und die Aufklärung.

Die Aufklärung

Unter der Aufklärung versteht man eine geistesgeschichtliche Epoche, die sich im 17. und 18. Jahrhundert in ganz Europa ausgebreitet hatte. Ihr Grundanliegen war es, dass sich der Mensch mit Hilfe seines eigenen Denkens zu einem selbstständigen, mit Rechten und Pflichten verantwortlichen Wesen entwickelt. Dieser"neue" Mensch wollte natürlich auch sein politisches und wirtschaftliches Schicksal mit bestimmmen. Er wollte nicht von Gott oder anderen Menschen gegängelt werden. Das war im Absolutismus nicht möglich. Vor allem das Bürgertum kämpfte dafür, diese Vorstellungen auch politisch umzusetzten.

Der Liberalismus

Der Liberalismus ist eine Staats- und Gesellschaftsauffassung, die die Freiheit des Einzelnen als grundlegendes Recht des menschlichen Zusammenlebens ansieht.

Die Bedeutung der französischen Revolution

Durch die Revolution ist ganz Europa in einen Krieg verwickelt worden. Natürlich ist auch das freiheitliche Gedankengut über die Ländergrenzen geschwappt. Somit ist Europa gesellschaftlich und politisch grundlegend verändert aus dem Krieg 1815 herausgegangen. Der Absolutismus war verschwunden. Anstelle dessen sind liberale Staatsverfassungen getreten.

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