Sternsinger

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Sternsinger

Das Stern - oder Dreikönigsingen zählt zu den ältesten katholischen Bräuchen.

In den Tagen nach Weihnachten ziehen jedes Jahr Jungen und Mädchen als Könige und Sternsinger verkleidet von Haus zu Haus.

Bis zum Dreikönigstag verkünden sie singend Christi Geburt und schreiben C+M+B auf die Haustür. Die Abkürzung ist lateinisch und bedeutet: Christus Mansionem Benedicat. Das ist ein Segen. Die deutsche Übersetzung lautet: Christus segne dieses Haus. Übrigens, die Kreide ist geweiht.

Die ersten Sternsinger waren vermutlich Schüler im Hochmittelalter, also um das 14. Jahrhundert herum. Sie baten im Winter an den Bischofsitzen und Klöstern um Spenden für sich und ihre Mitschüler.

Etwa ab 1955 ließen der Bund der Deutschen Katholischen Jugend und das Päpstliche Missionswerk diesen Brauch neu aufleben.

Mit dem gesammelten Geld werden Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa gefördert. Ganz egal welche Hautfarbe, Herkunft oder Religion sie haben.

-sw-28.12.02

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