Das Römische Reich (Zeittafel)

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Das Römische Reich (Zeittafel)

Noch heute beschäftigt uns das sagenumwobene Weltreich der Römer, das sich in seiner Glanzzeit um 117 nach Christus in Nord-Süd-Richtung von Schottland bis zum Sudan und in Ost-West-Richtung vom Kaukasus bis Spanien erstreckte. Nicht nur im Lateinunterricht, auch in zahlreichen historischen Abenteuerfilmen erhalten wir Einblick in eine Zeit, die gut 2000 Jahre zurückliegt.

In der folgenden Zeittafel sind die knapp 1200 Jahre der Römerzeit zusammengefasst:

753 v. Chr.:

Sagenhafte Gründung Roms durch Romulus und Remus. In den folgenden Jahrhunderten herrschen etruskische Könige über Rom.

 

510 v. Chr.:

Vertreibung des letzten Königs (Tarquinius Superbus) und Gründung einer Republik, in der die Patrizier den verfassungsgebenden Rat bilden.

500 bis 200 v. Chr.:

Rom führt erfolgreich Krieg gegen die umliegenden Stämme. In den nächsten Jahrhunderten unterwirft Rom ganz Unteritalien, das bis dahin von den Griechen beherrscht wurde. Es folgen die Punischen Kriege gegen die Karthager. In dieser Zeit werden Straßen wie die Via Appia und erste Aquädukte gebaut.

100 bis 20 v. Chr.:

In Rom kommt es zu Streitigkeiten und zum Bürgerkrieg. Julius Caesar kommt an die Macht und führt in Rom Reformen durch. Nach der Ermordung Caesars wird sein Großneffe Octavian erster römischer Kaiser. Mit Übernahme des Kaisertitels nennt er sich Augustus. Unter ihm erlebt das Römische Reich eine friedliche Epoche. Das Forum Romanum wird nach und nach bebaut.

88-31 v. Chr.: Bürgerkriege erschüttern die Republik.

60 v. Chr.: Erstes Triumvirat: Caesar, Pompejus und Crassus.

59 v. Chr.: Caesar wird Konsul.

58-50 v. Chr.: Eroberung Galliens durch Caesar.

49-45 v. Chr.: Caesar siegt im Bürgerkrieg und erringt die Alleinherrschaft.

44 v. Chr.: Ermordung Caesars.

27 v. Chr.: Octavian begründet das Prinzipat.

64 n. Chr.: Unter Nero kommt es zum Großbrand in Rom.

98 bis 117 n. Chr.: Größte Ausdehnung des Römischen Reichs unter Kaiser Trajan.

395 n. Chr.: Teilung des Reiches in eine west- und eine oströmische Hälfte.

Ab 400 n. Chr.: Untergang des Römischen Reichs. Germanen und Byzantiner erobern, plündern und besetzen Rom.

 Mehr über das Leben, die Kaiser und die Geschichte des Alten Romas erfahrt ihr auch in WAS IST WAS Band 55 "Das Alte Rom".

 

 

Text: RR 30. 7. 2007

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