Das Sterben der Dinosaurier

Die Saurier starben allmählich aus. Naturkatastrophen - wie ein Meteoriuteneinschlag - sorgten wohl dafür, dass es nicht mehr genügend Nahrung gab.

 

Für das Aussterben der Dinosaurierer wurden mehr als hundert Theorien aufgestellt:
Einige Wissenschaftler glauben, dass mehrere gewaltige Vulkanausbrüche zu einer globalen Klimaveränderung geführt haben. Andere gehen von einem natürlichen Aussterben der Dinosaurier über mehrere Millionen Jahre aus.

Oft wird übersehen, dass viele andere Tiere die kritische Zeit überlebt haben: Krokodile, Eidechsen, Schlangen, Schildkröten, Vögel und Säugetiere. Galten die Ursachen, die zum Aussterben der Dinosaurier führten, für sie nicht?

Ein folgenschwerer Meteoriteneinschlag

Am glaubhaftesten ist wohl die sogenannte Impakt-Theorie: Ein Meteroriteneinschlag auf der Erde (Forscher fanden den Chicxulub-Krater mit 300 Kilometern Durchmesser auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan). Es folgte ein Inferno: Steine schmolzen und wurden in die Luft geschleudert, ein Staubregen versetzte die Erde über viele Jahre in einen atomaren Winter. Die Temperaturen fielen, die Pflanzen konnten keine Photosynthese betreiben und die Nahrungskette der Dinos brach zusammen.

Immer neue Dinoarten

Wahrscheinlich trafen mehrere Faktoren zusammen. Immerhin entwickelten sich ständig neue Dinosaurier-Arten, während andere wieder von der Erde verschwanden. Der größte Teil der Dino-Arten existierte nur etwa zwei, höchstens aber 10 Millionen Jahre.

Die Saurier starben also allmählich aus, während sich die Lebensbedingungen verschlechterten. Auf der noch jungen Erde gab es häufige Klimaveränderungen, so dass sich die Brutbedingungen für die Eier verschlechterten, die Jungtiere wuchsen langsamer. Der Meteoriteneinschlag und gewaltige Vulkanausbruche haben die Lage für die Dinosaurier dann dramatisch verschärft, waren aber sicher nicht der einzige Grund für den Untergang der Riesen.

Noch mehr zum Thema erfährst du in WAS IST WAS Band 15. Dinosaurier. Im Reich der Riesenechsen