Die 7 Kontinente

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Die 7 Kontinente

Man teilt die Erdmassen in 7 Kontinente auf, die alle sehr unterschiedlich sind. Hier eine kleine Übersicht dazu:

Antarktis

Einer der 7 Kontinente ist die Antarktis, die am Südpol liegt. Auf dem kältesten aller Erdteile herrschen Temperaturen von durchschnittlich -50 Grad. Bis zu vier Kilometer dicke Eisschichten überziehen fast die gesamte Antarktis. Nur ein ganz kleiner Teil der Oberfläche ist eisfrei. Deshalb leben hier auch kaum Menschen. Hier leben Pinguine und Robben. Die Tiere der Antarktis ernähren sich hauptsächlich aus dem Meer, weil es kaum Pflanzen gibt. In den eisigen Gewässern schwimmen viele Wale.

Afrika

Afrika ist der wärmste aller 7 Erdteile. Afrika liegt am Äquator. Der Äquator umspannt die Erdkugel an der Stelle, an der die Erde den größten Umfang hat. In diesem Bereich wirken die Sonnenstrahlen besonders intensiv. In Ländern die in Äquatornähe liegen ist es deshalb besonders heiß.

Hier haben sich viele faszinierende Tierarten entwickelt. Zu Beispiel Elefanten, Nashörner, Krokodile, Zebras, Paviane oder auch die Könige der Tiere, die Löwen.

Auf dem wärmsten Kontinent gibt es aber auch riesige Wüstengebiete. Karg und trocken wie die Sahara, die größte Wüste der Welt.

Forschungen haben ergeben, dass der Ursprung der Menschheit in Afrika liegt. Hier fanden Wissenschaftler das älteste menschliche Skelett der Welt. Vor ungefähr 2 Millionen Jahren tauchten unsere Vorfahren zum ersten Mal in Afrika auf.

Im Laufe der Zeit hat sich der Mensch ständig weiterentwickelt und lernte immer mehr dazu. Er erfand Messer und Speere, oder lernte Feuer für sich zu nutzen. Er konnte sich damit gegen Kälte schützen und war nicht mehr auf das warme Klima in Afrika angewiesen. Die Menschen verließen Afrika und breiteten sich auf der ganzen Erde aus. Als Jäger und als Sammler von Beeren und Früchten zogen sie weiter. Erst als sie lernten, wie man den Erdboden als ständige Nahrungsquelle nutzen kann, blieben sie länger an einem Ort und wurden sesshaft. So entstanden die ersten Dörfer. An geschützten Stellen, an denen es größere Wasserquellen gab, zogen immer mehr Menschen hinzu.

Europa

In Europa leben auf relativ kleiner Fläche sehr viele Menschen. Es besteht aus 46 Einzelstaaten, in denen mehr als 100 verschiedene Sprachen gesprochen werden. Von Norwegen bis Griechenland, von Portugal bis Russland, wenn man Europa durchquert, stößt man auf die unterschiedlichsten Völker, Kulturen und Landschaften. Verbunden ist Europa noch mit einem anderen Kontinent: mit Asien. Es sind die einzigen beiden Kontinente, die nicht durch Wasser getrennt sind. Gemeinsam bilden die beiden eine riesige Landmasse.

Asien

Asien ist der Kontinent der Superlative. Der größte aller Erdteile bedeckt fast ein Drittel der gesamten Landfläche. Hier leben auch die meisten Menschen. Allein in Indien leben über eine Milliarde Menschen, in China sogar 1,3 Milliarden. Fast jeder vierte Mensch ist ein Chinese. Chinesisch ist die meist gesprochenste Sprache der Welt.
In Asien befindet sich auch das riesige Himalaja-Gebirge mit dem höchsten Berg der Erde. Dem Mount Everest. In 8848 Metern Höhe liegt sein Gipfel, der höchste Punkt der Erde.

Australien

Australien ist der kleinste und flachste Kontinent der Erde und liegt wie eine rieisge Insel im Meer. Bis im 19. Jahrhundert die ersten Europäer kamen, lebten hier nur die Ureinwohner. Die Aborignies. Sie achten darauf die Natur nicht zu zerstören und nehmen sich nur das von der Erde, was sie wirklich zum Überleben brauchen. Auf dem kleinsten Erdteil leben heute ca 20 Millionen Menschen. Australien ist berühmt für seine außergewöhnliche Tierwelt, wie die Koala- Bären oder die Kängurus.

Amerika

besteht aus zwei Kontinenten: Nord- und Südamerika. Der Kontinent weist eine unglaubliche Vielfalt der Natur auf. Die Niagarafälle, bei denen Wassermassen 50 Meter in die Tiefe stürzen. Den Grand Canyon, eine der größten Schluchten der Erde. Das Monument Valley mit bizarren Felsformationen. In Nordamerika gibt es alle Klimazonen der Erde vereint. Von den Polarregionen bis zu den Wüstengebieten. Hier gibt es noch unberührte Natur, aber auch große Metropolen. So zum Beispiel New York mit 20 Millionen Einwohnern. Bis in das 15. Jahrhundert lebten in Nordamerika ausschließlich Indianer. Dann kamen europäische Auswanderer auf den Kontinent.

In Südamerika gibt es noch immer relativ viele Nachfahren der Indianer. Manche dieser so genannten Indios leben im größten Urwald der Erde: dem Regenwald, der vom riesigen Amazonas durchflossen wird. Die Bäume und Pflanzen dieses Regenwaldes produzieren so viel Sauerstoff, dass das Gebiet auch die grüne Lunge der Erde genannt wird. Hier leben die Hälfte aller Tiere- und Pflanzenarten die es auf der Welt gibt.

Der Amazonas ist auch ein gutes Beispiel dafür wie wichtig es ist, behutsam mit der Natur umzugehen, sie nicht nur rücksichtslos auszubeuten und zu zerstören. Wird die Abholzung, Rodung und Zerstörung dieses Regenwaldes so fortgesetzt, wie sie derzeit betrieben wird, ist der Amazonas Mitte des 21. Jahrhunderts verschwunden. Die Auswirkungen würden das Klima der gesamten Erde betreffen.

Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder entfernt.