Nahrungsbedarf des Hundewelpen

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Nahrungsbedarf des Hundewelpen

Wissenschaftlich wird davon ausgegangen, dass das erste Hundejahr je nach Größe der Hunderasse 12-15 Lebensjahren des Menschen entspricht. Durch das schnelle Wachstum in dieser Zeit ist der Nahrungsbedarf des Hundes enorm. Viel Energie ( auf der Dose als Rohfett und Rohprotein bezeichnet), Eiweiß, Mineralstoffe (v.a. Kalzium) und Vitamine werden benötigt.

Durch das Säugen bekommt der Kleine zunächst alles über die Muttermilch. Mit 6-10 Wochen findet die Entwöhnung von der Mutter statt, das eigenständige Fressen wird erlernt und du kannst Deinen neuen Hausgenossen nach Hause holen. Nun musst du für seine vollwertige Ernährung sorgen. Sein jetziger Bedarf an Nährstoffen und Energie ist 2-4 mal so hoch wie bei einem erwachsenen Hund vergleichbarer Körpergröße.

Eine genau aufeinander abgestimmte und von einem Hundeanfänger nahezu unmöglich zusammensetzbare Kombination von über 50 lebenswichtigen Nähr- und Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen entsprechen diesem Bedarf. Diese Zusammensetzung ist mit selbstgekochtem Futter kaum zu schaffen. Bedenke also, dass eine falsche Ernährung in der Wachstumsphase zu bleibenden Schäden führen kann. Auch eine Fütterung allein mit Fleisch ist ungesund und kann bis zu chronischen Leber- und Nierenschäden führen. Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl an Junior- und Welpenfertigprodukten, die den Ansprüchen deines kleinen Vierbeiners entsprechen.

Aber nicht nur die Inhaltsstoffe sind wichtig, auch die Menge ist ausschlaggebend. Die Energiezufuhr, die der heranwachsende Hund benötigt, muss genau reguliert werden. Dabei gilt das Motto: Nicht zuviel und auch nicht zuwenig. Eine üppige Nahrungszufuhr kann insbesondere bei großwüchsigen Rassen zu einem unkontrollierten Wachstumsschub führen. Dies wiederum ruft Probleme mit dem Skelett hervor.

Da ein Welpenmagen sehr klein ist, fasst er weniger Inhalt. Durch den erhöhten Energiebedarf müssen Welpen bis zum 4. Lebensmonat bis zu sechs mal täglich gefüttert werden. Ab dem 6. Monat reichen drei Mahlzeiten am Tag aus. Kleine Rassen sind mit etwa 6 bis 9 Monaten ausgewachsen, große Rassen mit 18 bis 24 Monaten. Hat der Junghund dieses Stadium erreicht, kann schließlich auf sogenannte Erwachsenen-Futtersorten umgestiegen und die Mahlzeiten auf ein- bis zweimal pro Tag reduziert werden. Zu beachten ist hierbei, dass jede Futterumstellung nicht von einem auf den anderen Tag erfolgen sollte. In einem Zeitraum von mindestens einer Woche wird bisheriges mit neuem Futter gemischt und das ursprüngliche Verhältnis mit der Zeit umgedreht.

Hunde sind Gewohnheitstiere und brauchen immer die gleiche Futterart, den gleichen Ort und die gleiche Menge. Sonst kann es leicht zu Durchfall kommen. Trotzdem sollte auch Abwechslung den Hundealltag bestimmen. Viele Fertigfutterhersteller bieten deshalb eine breite Geschmackspalette in ihrem Sortiment an.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Futter sollte immer wohltemperiert, also zimmer- bis handwarm (20°C-30°C) sein. Anderenfalls kann es zu schweren Verdauungsstörungen bis hin zur Magenschleim-hautentzündung kommen. Vermeide es deshalb, direkt aus dem Kühlschrank zu füttern!

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