Wie können sich Katzen im Fallen drehen?

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Wie können sich Katzen im Fallen drehen?

Angeblich landen Katzen immer auf ihren Pfoten. Aber stimmt das wirklich? Tobias aus Leverkusen möchte wissen, ob es stimmt, dass Katzen immer auf ihren Pfoten landen. Wir fragen unseren WAS IST WAS Katzenbuch-Autoren Rainer Köthe:

Zwar sind Hauskatzen ausgezeichnete Kletterer, aber trotzdem können auch sie abstürzen. Nur selten fallen sie dabei so unglücklich, dass sie sich verletzen, aber es kann durchaus vorkommen.

Normalerweise setzt bei einer fallenden Katze ein spezieller Mechanismus ein. Der reguliert den Flug im Bruchteil einer Sekunde und die Katze landet auf den Pfoten.

Das funktioniert ganz automatisch: Fällt die Katze mit dem Rücken voran, dreht sie als erstes den Kopf und die Voderpfoten in Fallrichtung. Dann zieht sie die Hinterbeine an und dreht durch Rudern mit dem Schwanz auch den Hinterkörper. So zeigen alle vier Pfoten zum Boden. Dann streckt sie die Beine aus und macht einen Buckel - damit federt sie den Aufprall ab. Diesen so genannten "Stellreflex" beherrschen Katzen schon vom 39. Lebenstag an. Er läuft automatisch und sehr sicher ab. Dennoch kann es auch für die Katze gefärhlich werden, wenn die Fallhöhe zu hoch ist, kann sie sich Knochenbrüche und auch innere Verletzungen holen. Deshalb sollten Katzenhalter in oberen Etagen immer ihre Fenster und Balkontüren sichern.

Diesen "Stellreflex" beherrschen Kätzchen ab dem 39. Lebenstag. Gefährlich wird es vor allem dann für die Katze, wenn die Fallhöhe viel zu groß ist.

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